Relegation: A-Junior trifft beim 6:2 über Korbach II viermal

Müller-Gala beim Sieg der SG Lelbach/Rhena

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Das Tor zum 3:1: Sebastian Müller (rechts) lässt Korbachs Torwart Steffen Asmuth keine Chance. Als Beobachter Dimitrij Ruf (Mitte) und Valerij Walder (verdeckt) vom TSV/FC Korbach II,

Rhena. Die SG Lelbach/Rhena hat die Favoritenrolle im ersten Spiel der Relegation zur Kreisoberliga Waldeck erfolgreich gespielt. Nach dem 6:2 (4:1)-Sieg in Rhena über den TSV/FC Korbach II steht der A-Liga-Vize vor dem Aufstieg. 

Die Begegnung vor etwa 150 Zuschauern in Rhena zog sich - wegen der Gewitters am späten Nachmittag drohte der Abbruch, schließlich gab es nur eine Unterbrechung von etwa einer halben Stunde, danach konnten die fehlenden sechs, sieben Minuten noch gespielt werden. Das Schlussresultat war schon gefunden, als der große Regen kam. 

1:0 schon nach acht Minuten

Die SG schien mit einem stürmischem Beginn schnell die Verhältnisse zu klären. Schon nach acht Minuten erzielte A-Junior Sebastian Müller das 1:0, als er nach Pass in den Strafraum Korbachs Keeper Steffen Asmuth noch ausspielte und den Ball ins Tor schob.

Der insgesamt vierfache Torschütze verpasste dann das 2:0, und dieser Fakt schien der SG nach der ersten Trinkpause der Hitze-Partie böse aufzustoßen. Die Korbacher, die im Angriff bis dahin nicht stattgefunden hatten, kamen durch ihren agilsten Mann Zekariya Akgöl zum überraschenden Ausgleich aus 16 Metern (28.).

Schlüsselspieler der SG mit zu vielen Freiheiten

Die Vereinigten waren nur kurz verunsichert, sie fingen sich, und mit einem Doppelschlag stellte Müller auf 3:1 (38., 39.) und die Weichen Richtung Sieg. Korbachs Betreuer Norbert Henkler  sah in der Tatsache, dass seine Abwehr die SG-Schlüsselspieler Müller, Karsten Trachte und Patrick Messner nicht in den Griff bekommen habe, einen der Knackpunkte für die Niederlage. "Außerdem war die Mannschaft nicht eingespielt  und fand offensiv in den ersten 20 Minuten nicht statt", sagte er.

Kurz vor der Pause prüfte Akgöl mit einem Aufsetzer SG-Tormann Malte Volke. Der hielt dem tückischen Ball,  und im Gegenzug markierte Messner auf Zuspiel von Müller das 4:1 (44.).

Trachte: Konnten gleichwertig wechseln

Nach der Pause ließ der Elan der Gastgeber nach, die TSV/FC-Reserve hielt die Partie jetzt einigermaßen offen. Zum entscheidenden Kriterium in der Schlussphase sollte werden, was SG-Spielertrainer Trachte so formulierte: "Unsere große Stärke, heute wie in der ganzen Saison, war, dass wir gleichwertig wechseln konnte." Das bewies der für Müller gekommene Rene Paulus, als er Asmuth einen an den Torwart zuvor verlorenen Ball wieder abluchste und zum 5:1 ins leere Tor schoss (72.).

Die SG nahm die Schlussphase locker, was Paul Ripplinger zum zweiten Korbacher Treffer nutzte (80.). Den Schlusspunkt setzte der aufs Feld zurückgekehrte Müller (83.), den Paulus mit einem Hackentrick bedient hatte. Das Rückspiel findet am kommenden Mittwoch auf der Hauer statt. (ahi)        

        

     

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