Südwaldecker Cup: Eintracht Edertal und Altherren der SG Bad Wildungen gewinnen Finalspiele

Rufs Tor macht den Unterschied

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Doppeldeckung. Eintracht Edertal machte der technisch besseren SG Bad Wildungen/F. im Finale die Räume eng und gewann den Südwaldecker-Pokal. Das Bild zeigt den Edertaler Torwart Jörg Schunke und einen Dreikampf zwischen (v.l.) Gino Gumpel, Jan Kramer (Wildungen) und Giulian Braun.

Bergheim. Heimvorteil genutzt. Eintracht Edertal ist die beste Hallenfußballmannschaft im Waldecker Südkreis. Der Kreisoberligist gewann überraschend das Endspiel im Südwaldecker Cup gegen die eine Klasse höher spielende SG Bad Wildungen/Friedrichstein mit 1:0.

Die Badestädter kamen trotzdem noch zu ihrem Finalsieg. Die Wildunger Altherren schlugen die SG Edertal mit 2:0. Gute Zuschauerzahlen Wenn ein Derby nach dem anderen innerhalb weniger Stunden angepfiffen wird, lockt das auch viele Zuschauer an, denn die Tribüne in der Halle in Bergheim war meist gut gefüllt.

Die finale Begegnung hatte auch schon in der Vorrunde stattgefunden. Es kam das gleiche Ergebnis dabei heraus, nur der Sieger war ein anderer, denn hier war noch Turnierfavorit SG Bad Wildungen ein Tor besser als die Edertaler Eintracht.

Und obwohl die Badestädter nur eine Nullnummer gegen die SG Wellen/Wega schafften, wurden sie Gruppensieger.  Keine Chance in dieser Gruppe hatte der SV Braunau mit null Punkten, null Toren. Enger ging es da schon in der zweiten Gruppe zu.

Die SG Edertal wurde mit sechs Punkten nur wegen dem besseren Torverhältnis gegenüber dem TSV Odershausen Gruppensieger. Die SG Wesetal und die SG Mandern/Ungedanken schieden mit jeweils drei Zählern aus. Das mehr an Toren war wichtig für Edertal, denn so musste der TSV Odershausen im Halbfinale gegen den einzigen Gruppenligisten des Turniers ran und hatte beim 0:4 gegen die SG Bad Wildungen auch kaum eine Chance auf die Finalteilnahme.

Das zweite Semifinale war nicht nur von den Namen her auf Augenhöhe: Edertal gegen Edertal. Eintracht contra Spielgemeinschaft. Ein Tor von Eugen Ruf hatte Signalwirkung in welche Richtung es für beide Mannschaften ging. Die Eintracht zog dadurch ins Endspiel ein, der SG blieb nur das Spiel um Platz drei, in dem sie aber Moral bewies und mit einem 3:0 den TSV Odershausen auf Platz vier verwies. Und Eugen Rufs Treffsicherheit war es auch, die das Finale entschied. Der Torjäger schlug einmal zu, die SG Bad Wildungen blieb torlos.

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