SC Willingen startet mit knüppelhartem Auftakt ins neue Jahr

Verbandsliga Nord: Wenig zu meckern, wenig Schiedsrichter

Uli Drilling SC Willingen Foto: ni
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Muss mit seinem Team nur eine Partie nachholen: Trainer Uli Drilling vom SC Willingen.

Ziegenhain. Über eine entspannte Situation in der Fußball-Verbandsliga Nord nach 22 Spieltagen hat Klassenleiter Horst Riemenschneider den Vereinsvertretern bei ihrer Zusammenkunft Ziegenhain berichtet.

Von Bernd Knauff und Ralph Görlich

Denn nach zwei Dritteln der Saison müssen lediglich vier Spiele, darunter die Partie des SC Willingen gegen den FSV Dörnberg, nachgeholt werden.

„Ich musste kein Einzelrichter-Urteil fällen“, freute sich der Regionalbeauftragte Kassel zudem über ein sportlich faires Miteinander. Manfred Ries, Beisitzer im Rechtsausschuss, lobte die Verbandsliga Nord als „Vorzeigeliga“. Es waren lediglich gut 20 Urteile zu fällen, mündliche Verhandlungen gab es keine. „Der Schiedsrichtermangel, der in aller Munde ist, kommt langsam auch in der Verbandsliga an“, meinte Willi Reinemann, Regionalbeauftragter Schiedsrichter. In allen Ligen den letzten Spieltag auf Samstag zu legen, sei organisatorisch nicht mehr möglich, meinte Verbandsfußballwart Jürgen Radeck (Ortenberg) und verwies darauf, dass auch die Herabsetzung der Pflichtzahl pro Jahr von 15 auf zwölf - ein Entgegenkommen an die Vereine - damit zu tun habe. Weiteres Problem sei, dass viele Jugendliche schnell wieder aufhören.

Riemenschneider bleibt Klassenleiter

Radeck und Riemenschneider berichteten über eine Studie, in deren Zuge im kommenden Jahr alle Regionen bereist werden sollen. Hintergrund sei, dass derzeit noch geburtenstarke Jahrgänge in den Seniorenbereich nachkommen, es dann aber eine Lücke gebe

Die neue Saison in der Verbandsliga soll am Wochenende des 27./28. Juli starten. Dann wird Horst Riemenschneider laut Radeck weiter Klassenleiter sein. Eigentlich hätte der turnusmäßige Wechsel der Klassenleitung in die Region Fulda angestanden, doch Riemenschneider und Erhard Zink hätten sich abgesprochen, dass Riemenschneider weiter macht.

Die Terminplanung für die Restrunde gestaltete sich einfach, denn es galt nur vier Nachholspiele unterzubringen. Die Terminierungen der Restrundenspiele gingen zügig über die Bühne. Die Nachholspiele wurden auf den Mittwoch, 10. April, und Ostersamstag, 20. April, gelegt. Ihren Abschluss findet die Saison am Samstag, 25. Mai (16 Uhr.)

An Karneval geht’s wieder los

Am ersten März-Wochenende starten die allermeisten Verbandsligisten in die Restrunde. So auch der SC Willingen, der am 3. März zunächst beim starken Aufsteiger Sandershausen ran muss, ehe das erste Heimspiel am 10. März gegen Spitzenreiter Steinbach ansteht. Es folgt das Spiel in Weidenhausen (17. März), wobei die Willinger das Wetter zu dieser Jahreszeit im Auge haben. 

Kann beim SV Adler nicht gespielt werden, tragen die Upländer an diesem Tag nach Nachholspiel gegen Dörnberg aus. Das „verhandelte“ der sportliche Leiter Hubertus Albers mit dem Team von Trainer Ralf Wetzstein. Geht alles normal über die Bühne, findet das Spiel am Mittwoch, 10. April stat, sagte Albers, der eine mit seiner Elf schnellstmöglich die für den Ligaerhalt wohl notwendigen 40 bis 44 Punkte einfahren will.

Zum ersten Training bittet er am 28. Januar, zuvor hat er drei Laufeinheiten angesetzt. Unverändert müssen übrigens mindestens drei Teams absteigen; je nach Anzahl der Hessenliga-Absteiger in die Nordgruppe maximal fünf. Ausgelost wurde die Aufstiegsrunde zur Hessenliga, die am 30. Mai, 2. und 8. Juni gespielt wird. Der Nord-Verbandsligist muss zunächst auswärts beim Mitte-Vertreter ran.

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