Regionale Oberliga im Frauenfußball

Saison in der Kleingruppe: Flechtdorf II und Anraff II gehen unterschiedlich in die Spielzeit

Marius Heimbuchner, Trainer TSV Flechtdorf II
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Marius Heimbuchner, Trainer TSV Flechtdorf II

Corona treibt mitunter auch seltsame Blüten in der Liga-Landschaft. Die Teilung der Regionalen Frauenfußball-Oberliga gehört vermutlich dazu.

Die lediglich zehn Teams der Klasse sind in zwei Gruppen gesplittet worden, die jeweils fünf Vereine spielen in einer Qualifikation je zwei Teilnehmer an der Auf- und drei an der Abstiegsrunde aus. Die heimischen Klubs spielen in Gruppe 1.

TSV Flechtdorf II

Kein Freund dieses Modells ist Marius Heimbuchner.„Ich finde es schade, dass die regionale Oberliga getrennt wurde“, sagt der Trainer des TSV Flechtdorf II. Er kommt mit seiner Gruppenliga-Reserve in diesen Jahr auf ganze acht Spiele. Ein konkretes sportliches Ziel mag Heimbuchner nicht nennen: „Das ist auch kaum möglich aufgrund der vielen Variablen wie Corona, der langen Pause und dem neuen Modus.“

Heimbuchner will gut in die neue Runde starten und dabei die jungen Spielerinnen kontinuierlich weiterentwickeln. Die Vorbereitung lief insgesamt sechs Wochen, die Reserve trainierte meist mit der „Ersten“ zusammen.

SV Anraff II

Madeleine Schaumburg Spielertrainerin SV Anraff II

Mit Madeleine Schaumburg als neuer Spielertrainerin geht der SV Anraff II in die Saison. Die Spielerinnen der Verbandsliga-Reserve waren bis zu dreimal pro Woche am Ball, absolvierten Teambuilding-Maßnahmen und weitere Fitnesseinheiten.

„Die Trainingsbeteiligung in der Vorbereitung unterlag schon Schwankungen, was aber angesichts der Urlaubs- und Ferienzeit völlig normal und angemessen ist“, sagte die Trainerin. Insgesamt spüre man aber, „dass alle wieder große Lust auf Fußball haben“. Was die sportlichen Ziele angeht, will Madeleine Schaumburg an die Abbruch-Saison anknüpfen, als der SVA in vier Spielen zwölf Zähler holte: „Wir wollen wieder oben mitspielen und hoffen natürlich, dass alle verletzungsfrei bleiben.“

Klassenerhalt hat sich auch Alexandros Papadopoulous, Trainer des SV Battenhausen, vorgenommen. Der SVB spielt seit jeher in Waldeck. (RM)

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