Mehr Mannschaften zur neuen Saison 

„Trend ist erfreulich“: Junioren starten mit 113 Teams

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Ganz schön was los vor dem Tor der JSG Waldeck II: Der Torhüter der Waldecker und seine Vorderleute (in orangen Leibchen) versuchen, den Angriff der JSG Friedrichstein II zu stoppen – eine Szene aus einem Kreisklassenspiel der E-Jugend, die zahlenmäßig wieder der größte Jahrgang ist.

Die Ferien sind vorbei. Dienstag war der große Einschulungstag, und seit Montag stehen auch die neuen Klassen im heimischen Jugendfußball fest. 

113 Mannschaften sind für die neue Saison gemeldet, die am Wochenende beginnt. Es sind keine schlechten Zahlen, die die Statistik ausspuckt: Der Negativtrend der vergangenen Jahre ist zunächst einmal gestoppt. „Und dieser Trend ist erfreulich“, sagt auch Kreisjugendfußballwart Joachim Schmolt. 

Nicht erst seit kurzem musste er einen Rückgang verzeichnen: Waren es 2012 immerhin noch 170 Juniorenteams im Kreis Waldeck (150 bei den Jungen), so zählte man 2015 schon 30 weniger. Und vor einem Jahr war die Zahl so gerade noch dreistellig. Von 108 Teams ist sie nun wieder um fünf gestiegen.

„Die gestiegenen Geburtenzahlen wirken sich aus“, sagt Schmolt, wohlwissend, dass es noch lange dauert, wie das bis zur A-Jugend durchschlägt, die auch diesmal wieder am dünnsten besetzt ist. Erfreulich ist für den Edertaler, dass immer mehr Vereine ihre Trainer für den Erwerb des C-Scheins anmelden.

Namentliche Veränderungen gibt es kaum. Die JSG Upland/Diemelsee ist bei der B-Jugend um den SV Oberschledorn/Grafschaft erweitert worden; der TuSpo Mengeringhausen und der VfR Volkmarsen stellen durchweg wieder eigene Teams.

A-Junioren

Unverändert fünf Mannschaften spielen auf Kreisebene. Die JSG Arolsen/Landau ist jetzt Gruppenligist, die abgestiegene JSG Rhena/Lelbach ist in einem Boot mit der JSG Edersee. Das Quintett bildet mit den vier Teams des Kreises Hofgeismar/Wolfhagen wie in der vorigen Saison eine gemeinsame Kreisliga. „Die Zusammenarbeit ist sehr gut gelaufen, sodass wir das fortsetzen“, erklärt Schmolt.

B-Junioren

Auch hier spielt Waldeck mit „HOG/WOH“ zusammen, zumal es nur noch neun (Vorjahr elf) heimische Mannschaften gibt. Immerhin zwei davon stellt die JSG Edertal/Friedrichstein.

C-Junioren

Eine zwölfköpfige Kreisliga stellt der Kreis Waldeck, wobei drei Vereine/JSGs mit zwei Teams ins Rennen gehen, darunter die JSG Friedrichstein (zusammen mit Edertal), die freiwillig aus der Gruppenliga abstieg. In dieser vertreten der TSV Korbach und Aufsteiger Mengeringhausen den Kreis.

D-Junioren

Die 19 Teams (Vorjahr 20) verteilen sich hinter Gruppenligist Mengeringhausen auf Kreisliga (8) und Kreisklasse (10), nachdem die JSG Adorf/Vasbeck freiwillig in der unteren Klasse spielen will.

E-Junioren

Die einzige Altersklasse, in der eine Qualifikation (fünf Spiele) ausgetragen wird. 24 Mannschaften teilen sich dafür auf vier Gruppen auf – darunter wie im Vorjahr auch die D-Mädchen der MSG Landau/Wolfhagen, die die Ligasaison ausschließlich bei den Jungen bestreitet. 

Die Kreisliga spielt anschließend mit acht Mannschaften (14 Spieltage); 1. und 2. Kreisklasse mit je neun Mannschaften. Korbach und Friedrichstein bekommen jeweils vier Teams zusammen.

F-Jugend/Bambini

Mit einem Plus von fünf Teams verzeichnen die F-Junioren den größten Anstieg. So ergeben sie wieder drei statt zuletzt zwei Kreisklassen. Bei den Bambini kicken unverändert elf Teams.

Die neue Spielform „Funinho“ erlebt bald auch in Waldeck eine Premiere. Die meisten vereinsvertreter haben sich aufgeschlossen gezeigt. In Kürze folgt laut Schmolt der erste Testlauf.

Juniorinnen

Mit der JSG Edersee bei den C-Mädchen ist das schmale Kontingent in Waldeck um eine Mannschaft gestiegen. B- und C-Juniorinnen vertreten den Kreis je zu dritt in der Kreisliga Kassel. (schä)

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