Möbelkreiscup in Netze: TSV/FC Korbach gibt sich im Finale erst nach Elfmeterschießen geschlagen

SG Goddelsheim der Punktsieger

Ballfixierte Männer: Der Goddelsheimer Florian Mitze (rechts) kämpft im Finale gegen Elias Mayer (Korbach) um den Besitz des Spielgerätes. Die Lichtenfelser gewannen das Endspiel um den Möbelkreiscup und sicherten sich den Pokal. Das Bild zeigt (von links): Jörg Büchse (Turnierorganisator), Fritz Klug (Möbelkreis-Geschäftsführer), den Goddelsheimer Kapitän Mirko Grosche und Dirk Müller (Vorsitzender des TSV Netze). Fotos: Artur Worobiow

Netze. Die SG Goddelsheim/Münden gewann das Fußballturnier „Möbelkreiscup“, das vom TSV Netze und dem Möbelunternehmen veranstaltet wurde.

Von Armin Hennig.

Netze. Die SG Goddelsheim/Münden gewann das Fußballturnier „Möbelkreiscup“, das vom TSV Netze und dem Möbelunternehmen veranstaltet wurde. Die Lichtenfelser schlugen im Finale den Gruppenliga-Klassenkameraden TSV/FC Korbach mit 5:2 (1:1) nach Elfmeterschießen.

Die Elf von Trainer Uwe Schäfer erspielte sich in den 45 Minuten durch Ionut Speicher die erste Chance, doch der Goddelsheimer Torhüter Manuel Mitze war auf dem Posten. Stattdessen musste auf der anderen Seite Yannick Ziesmann bereits in der 8. Minute hinter sich greifen. Mirco Grosche hatte aus drei Metern zur Führung für die Lichtenfelser eingeschoben.

Gute Standortbestimmung

Den Korbachern war der harte Weg ins Finale über die SG Bad Wildungen/Friedrichstein und den SC Willingen anzumerken, doch in der 21. Minute gelang Kevin Staniek aus sieben Metern der Ausgleich.

Der Schuss des Korbacher Neuzugangs Johannes Klutschnikow sah in der 28. Minute schon so aus wie ein sicheres Tor, aber ein Lichtenfelser Abwehrbein kratzte den Ball noch von der Linie. Der Neuzugang auf der anderen Seite, Daniel Butterweck, hätte die Entscheidung für seine schwarz-weißen Farben noch vor dem Elfmeterschießen herbeiführen können, der Ex-Willinger verzog aber knapp.

Beim Glücksspiel vom Punkt verschossen für Korbach Gregor Mainusch und Elias Meyer, während alle Lichtenfelser Schützen trafen.

„Elfmeterschießen ist immer ein Roulette, aber wir haben kein Spiel verloren, sogar hoch eingeschätzte Gegner geschlagen. Mit dieser Mannschaft ist mir um die Zukunft nicht bange“, machte der neue Trainer Uwe Schäfer seinem stark verjüngten Team ein Kompliment.

Veranstalter zufrieden

„Da mir kurzfristig noch drei Spieler abgesagt haben, geriet unser Auftritt hier in Netze zum echten Härtetest. Das durchweg gleichwertig besetzte Turnier war für uns eine gute Standortbestimmung“, lobte André Gutmann seine zwölf Spieler und die Veranstalter. Das Spiel um Platz drei wurde ebenfalls vom Punkt aus entschieden. Der Gruppenliga-Absteiger TuSpo Mengeringhausen hatt zuvor gegen den SC Willingen sein Tor sauber gehalten und schlug den Verbandsligisten vom Elfmeterpunkt.

Als Max Jakubschak, Schütze des einzigen Feldtores der Mengeringhäuser, vom Punkt aus scheiterte und Jan Albers für Willingen traf, schien der Sieg für die Upländer besiegelt. Doch Christoph Keindl schoss den Schlussmann an, während Dominik Lüdtke und Benedikt Menkel trafen. „Die Zuschauer haben gutklassige und spannende Spiele gesehen“, zog Jörg Büchse für die Veranstalter eine positive Bilanz dieses Turniers, das im kommenden Jahr mit mehr Mannschaften gespielt werden soll.

Alle Teams, die diesmal dabei gewesen seien, hätten für das kommende Jahr bereits zugesagt, erzählte Büchse. Der Termin dieses Turniers liege für die Trainer gut, weil es für sie eine hervorragende erste Standortbestimmung für die neue Saison ist.“

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