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SG Goddelsheim/Münden gewinnt schwaches Derby beim TSV Altenlotheim mit 3:1

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Weg damit: Der Altenlotheimer Till Buckert (rechts) klärt den Ball vor Eike Stracke (Goddelsheim/Münden).
Weg damit: Der Altenlotheimer Till Buckert (rechts) klärt den Ball vor Eike Stracke (Goddelsheim/Münden). © bb

Dank zweier Treffer in der Schlussphase hat die SG Goddelsheim/Münden das Derby in der Fußball-Gruppenliga beim TSV Altenlotheim gewonnen. 1:3 (1:1) hieß es nach 90 Minuten in einem vor allem im zweiten Abschnitt schwachen Spiel.

Altenlotheim – Vor 150 Zuschauern am Oberbach dominierten die Gäste die erste halbe Stunde. Goddelsheim attackierte die Gastgeber früh, Altenlotheim hatte somit große Probleme, ins Spiel zu finden, im Aufbau unterliefen dem TSV zunächst sehr viele Fehler.

Dazu erwischten die Lichtenfelser einen Start nach Maß, gleich die erste Chance saß. Eine Flanke von Stefanos Tziabazidis fand Max Steger, dessen Direktabnahme aus elf Metern ging über die Linie – 0:1 (10.).

In der Folge hatten die Altenlotheimer Glück, dass sie nicht noch höher ins Hintertreffen gerieten. Nach 19 Minuten verhinderte Mirko Ohnesorge zweimal den zweiten Gegentreffer. Zunächst parierte er stark den Kopfball von Kevin Vesper, ebenso sehenswert war seine Parade gegen den Nachschuss von Tziabazidis. Sechs Minuten später verpasste Steger eine Hereingabe von Benjamin Wendel knapp. Und auch nach 28 Minuten vergaben die Gäste den nicht unverdienten zweiten Treffer, als Florian Mitze vor dem Tor auftauchte, aber nach außen abgedrängt wurde. Aus spitzem Winkel behielt wieder Ohnesorge die Oberhand.

Der Chancenwucher der Gäste rächte sich zunächst wie zuletzt im Heimspiel gegen Schwalmstadt. Zwar konnte SG-Torhüter Felix Vesper noch einen Kopfball von Till Buckert nach Flanke von Robin Wissemann klären, beim anschließenden Eckball kam Buckert aber wieder an den Ball, und diesmal saß sein Versuch aus kurzer Distanz – es stand 1:1 (39.).

In Halbzeit zwei verflachte die Partie. Beide Teams boten nur noch wenig erbauliches, viele Abspielfehler auf beiden Seiten prägten die Partie. „Wenn ich das Spiel mit der Kreisliga A vergleichen würde, wäre das eine Beleidigung für die Kreisliga A“, wählte Altenlotheims Spielertrainer Robin Wissemann nach dem Schlusspfiff klare Worte. Sein Team hatte nur noch eine Möglichkeit, als nach 54 Minuten nach einer Flanke von Buckert im Zentrum Niklas Bräutigam knapp am Ball vorbeirutschte.

Aber auch von den Lichtenfelsern war nur noch wenig zu sehen. Eike Stracke köpfte nach einer Flanke von Philipp Rothe zentral über das Tor (72.), neun Minuten später fand eine Flanke von Sven Reppert Florian Mitze, der aus fünf Metern den Ball am Tor vorbei köpfte. Eine Minute später war es dann aber soweit: Nach einer Ecke stieg Tziabazidis am höchsten und traf per Kopf zur Lichtenfelser Führung.

Den Vorsprung ließ sich die SG nun nicht mehr nehmen. Altenlotheim öffnete seine Deckung, die Gäste liefen nach 88 Minuten einen Konter. Reppert setzte sich über die rechte Seite durch, in der Mitte stand Florian Mitze völlig frei und entschied mit dem 3:1 die Partie.

„Am Ende war unser Sieg verdient“, freute sich SG-Trainer Jens Fresen, der es in Sachen Spielniveau aber mit seinem Gegenüber hielt. „Das Spiel war eher ein lauer Sommerkick ohne Emotionen.“  (bb)

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