Fußball Gruppenliga: Starker Jonathan Vach schnürt Doppelpack  

SG Münden mit 3:1 gegen Homberg aus der Flaute

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Alles im Blick: Eike Stracke (Goddelsheim/Münden) klärt gegen Sven Mamerow,  André Gutmann und Hannes Seitz (rechts)  haben ein Auge drauf.

Münden – Die Fußballer der SG Goddelsheim/Münden haben ihren Herbstblues überwunden und mit dem 3:1 (3:1) gegen den FC Homberg ihren achten Saison-„Dreier“ in der Gruppenliga verbucht.

„Dieser Sieg war wichtig. Wir wollten unbedingt die drei Punkte holen, und dafür hat das ganze Team toll gefightet“, lobte Spielertrainer André Gutmann nach zuletzt drei Partien ohne Sieg.

Sein FCH-Kollege Florian Seitz deutelte an der Niederlage nicht herum: „Das war viel zuwenig von uns“. Vor allem im ersten Drittel der Partie. Zwar hatte Sefa Cetinkaya in der 4. Spielminute mit seinem Solo die erste nennenswerte Aktion gezeigt, doch danach gab es Lichtenfelser Dominanz-Fußball zu sehen.

In der 10. Minute schoss Mirco Grosche den Ball, nach schönem Zuspiel von Gutmann, noch über die Latte. Fünf Minuten später traf Jonathan Vach nach schönem Zuspiel von Daniel Butterweck zur Führung. SG-Keeper Marius Hühner war in der 20. Minute erstmals gefordert, als er gegen Timur Ögretman in höchster Not klärte.

Sein Gegenüber Jonas Viehmann stand im Brennpunkt, als er innerhalb von 180 Sekunden zweimal bravourös gegen Grosche klärte. Dann musste der Keeper gegen Niklas Göbel retten (27.), der schon nach 22 Minuten für Sven Reppert (Wadenprobleme) gekommen war. Eine Minute später fiel das 2:0, Vach schloss ein herrliches Solo über die linke Seite mit seinem zweiten Treffer ab.

Vachs Tor kittet Bruch im Spiel 

„Danach folgte ein unerklärlicher Bruch in unserem Spiel“, ärgerte sich Gutmann später. Seitz hatte Erich Thiel eingewechselt, und damit war Homberg am Drücker. Sven Mamerow nutzte einen groben Abwehrfehler der SG aus und verkürzte auf 1:2 (39.). Mitten in ihrer Drangperiode fingen sich die Gäste das dritte Tor, über das sich Trainer Seitz gar nicht beruhigen wollte. „Ich habe eindringlich vor dem starken Vach gewarnt, aber umsonst“, schimpfte er.

Jonathan Vach hatte sich hinter der Mittellinie einen Pass erlaufen, zwei Gegenspieler ausgespielt. Seine Hereingabe von der Torauslinie brauchte in zentraler Position Mirco Grosche nur noch einzuschieben. „Dieses 3:1 vor der Pause war eminent wichtig“, befand später Gutmann.

Von der Gästen kam nach der Pause nicht die Reaktion, die Seitz gefordert hatte: „In der Halbzeitpause habe ich mein Team daran erinnert, dass wir letzte Woche schon einmal einen Zwei-Tore-Rückstand aufgeholt haben“, erzählte er. Es blieb bei der Erinnerung.

Die Gastgeber hielten die Homberger mit großem Kampf aus der Gefahrenzone vor dem eigenen Kasten. Lediglich Can Yilmaz besaß in der Nachspielzeit eine gute Chance, Hühner war auf dem Posten. Auf der anderen Seite verhinderte Keeper Jonas Viehmann gegen Steffen Butterweck (62.) und Vach (67.) mit klasse Paraden ein weiteres Gegentor.  (bb)

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