Neun heimische Frauenfußballteams starten in die Saison

Neuaufbau in Anraff und Landau, Hoffnung bei Korbach und Rhoden

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Die Zöpfe fliegen wieder: Die Fußballerinnen beginnen am Wochenende mit der Saison. Anraff und Korbach sind die ranghöchsten Teams.

Korbach. Vier Wochen nach den ersten Männern haben auch die Frauen ihre Sommerpause beendet. Ab Samstag rollt wieder der Ball - diesmal nicht in der Hessenliga, aber dennoch mit ambitionierten Mannschaften.

In der Verbandsliga Nord sind neben dem DFC Allendorf zwei Waldecker Clubs am Start. Freiwillig hatte sich der SV Anraff zurückgezogen und will in Ruhe wieder eine schlagkräftige Truppe formen. Unter die ersten Fünf will die Elf von Alexander baldauf, wenngleich sie sich nicht als Topfavorit betrachtet. „Was wir im Training leisten, bringen wir im Spiel einfach nicht auf den Platz“, hadert der Trainer mit alten Problemen, die auch in der Vorbereitung wieder auftauchten.

Auch der TSV Korbach stellt sich auf veränderte Verhältnisse ein. „Wir werden sicher auch wieder erleben, wie sich eine Niederlage anfühlt“, sagt Peter Kiel, nachdem er mit seiner Elf im zweiten Anlauf den Verbandsliga-Aufstieg geschafft hat. Die junge Mannschaft sprüht vor Tatendrang und hofft auf einen guten Start, um schnell ins Plus zu kommen. Denn aufgrund der fehlenden Jugendabteilung startet Korbach mit drei Minuspunkten.

„So viel Erfahrungen mitnehmen, wie nur möglich, egal, wohin unser Weg führen wird.“ Das ist das Ziel des TV Germania Rhoden, der neu in der Gruppenliga Kassel ist. Der Aufsteiger hat sich den Klassenerhalt vorgenommen und setzt dabei auf den unglaublichen Zusammenhalt des Kaders.

Einen Platz viel weiter vorn trauen viele der SG Landau/Wolfhagen zu, die aus der Verbandsliga. Neu-Coach Jens Rüppel will von Favoritenrolle aber nichts wissen. Die junge Mannschaft will er neu ausrichten und "nebenbei" unter die ersten Fünf führen. Es sei viel möglich mit dem Team, aber man müsse Geduld haben, so Rüppel.

In der Oberliga Region sind in diesem Jahr zwei heimische Mannschaften vertreten. Der Vorjahressechste SV Battenhausen hat Gesellschaft bekommen durch den TSV Odershausen, der als Zweiter der A-Liga aufstieg. Für beide zählt vornehmlich der Klassenerhalt.  (asi/schä)


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