SV erwartet im Kellerduell  der Gruppenliga die SG Kirchberg/Lohne

SV Freienhagen bangt um Einsatz von Müller

Egal, ob mit oder ohne Nico Müller (rechts), die SV Freienhagen kann eigentlich nur noch auf Sieg spielen. Sein Gegenspieler hier ist Christopher Scholz, der mit seinem Mengeringhäuser Team den schweren Gang zur SG Brunslar antreten muss. Foto:malafo

Sachsenhausen – Kaum ein Wochenende in der Gruppenliga ohne Kellerduell. Diesmal findet es in Sachsenhausen statt, wo die SV Freienhagen und die SG Kirchberg/Lohne um wichtige Punkte spielen.

Beim 2:2 in Volkmarsen verpasste die SV einen Dreier. und den Sprung vor die Abstiegszone. Beides soll nun nachgeholt werden, um nicht wieder gegen einen machbaren Gegner etwas liegen zu lassen. Die SG Kirchberg verharrte bis zum neunten Spieltag mit einem Zähler im Tabellenkeller, hat aber mit zuletzt drei Siegen in Folge schon den Sprung über die Rote Linie geschafft.

„Insofern ist Kirchberg für uns ein Vorbild, aber in erster Linie ist die SG der nächste Gegner auf Augenhöhe, den wir unbedingt schlagen müssen“, gibt SV-Coach Andreas Josefiak den Heimsieg als klares Ziel aus. „Ein Unentschieden bringt uns nicht wesentlich weiter, wir müssen mit einem Dreier nachlegen. Das ist uns in Volkmarsen nicht gelungen, wir waren mal wieder nicht über die volle Spielzeit konstant, das hat uns schon viel zu viele Punkte gekostet“, beklagt Josefiak.

Er will den Bruch in der ersten Halbzeit durch die Verletzung von Nico Müller nicht als Erklärung gelten lassen. „Nico hat die Siegermentalität und ist natürlich schwer zu ersetzen, auch als Vorbild. Aber es kann nicht sein, dass die Mannschaft auf einmal komplett die Einstellung verliert, wenn er verletzt raus muss.“ Auszeiten könne man sich auch Sonntag nicht leisten, meint der Coach: „Eine Stunde gut gespielt reicht in dieser Klasse nicht.“

Hinter Müllers Einsatz steht ein großes Fragezeichen. Ganz sicher fehlen Timo Heinemann (Bänder) und sein Bruder Robin (Schulter). (ahi)

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