Nicht länger Trainer beim Hessenligisten

Tobias Cramer verlässt die Löwen

Flieden - KSV;25.05.2019; Fussball; Lotto Hessenliga; SV Buchonia Flieden - KSV Hessen Kassel; im Bild (v.l.): Tobias Cramer (Trainer KSV Hessen Kassel) Foto: Christian Hedler
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Letzter Arbeitstag beim KSV: Tobias Cramer während der Hessenliga-Partie der Löwen am Samstag in Flieden

Kassel - Tobias Cramer bleibt nicht länger Cheftrainer des KSV Hessen Kassel. Wie der Verein am Morgen mitteilte, wird der Willinger den Fußball-Hessenligisten mit Ende der Spielzeit verlassen.

Cramer habe die Gremien darüber informiert, dass er "für eine eine weitere Saison in der Hessenliga nicht zur Verfügung stehen wird", heißt es in der kurzen Erklärung. Cramer war seit 2014 bei den Löwen. Zunächst als Co-Trainer, am 1. Juli  2016 übernahm er die erste Mannschaft als Cheftrainer. 

Vor einem Jahr stiegen die Hessen aus der Regionalliga ab, die Hypothek eines Abzugs von fünf Punkten wog zu schwer. In der am Samstag beendeten Runde in der Hessenliga  verpasste der KSV, abermals durch Punktabzug belastet, als Dritter sowohl die Meisterschaft als auch die Relegation.

Vertrag ohnehin ausgelaufen

Der Verein hatte im Winter selbst ein Ende der Zusammenarbeit nach der Runde angekündigt, weil Cramer einen Lehrgang zum Fußball-Lehrer antreten wollte und den Löwen in der kommenden Spielzeit an drei Tagen die Woche nicht zur Verfügung gestanden hätte. Die Löwen wollten einen Vollzeit-Trainer; Cramer erhielt dann jedoch den erhofften Ausbildungsplatz nicht.

Cramers Vertrag für die Fünftklassigkeit endete mit Schluss dieser Saison ohnehin. Nur im Falle des Aufstiegs hätte er sich um ein Jahr verlängert. "Hessen Kassel bedankt sich bei Tobias Cramer für seine geleistete Arbeit und Treue zum Verein in schwierigen Zeiten", heißt es in der Mitteilung. Und: "Der mit Tobias Cramer begonnene Weg, junge regionale Talente in die erste Mannschaft zu integrieren und den KSV als regionalen und bodenständigen Verein in Nordhessen zu verankern, wird auch künftig fortgesetzt werden."

Zur Nachfolge Cramers und den weiteren Weg des 44-Jährigen wurde noch nichts bekannt. (red) 

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