Fußball-Gruppenligist geht mit neuem Coach in die Saison 2020  

Trainerwechsel bei SG Goddelsheim: Gutmann geht, Fresen kommt

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André Gutmann beendet zum Saisonende seinen Trainerjob bei der SG Goddelsheim/Münden. SG Goddelsheim/Münden Gruppenliga Kassel, Gruppe 1 2018/19 Foto: bb

Das Trainerkarussell dreht sich derzeit bei den heimischen Fußball-Gruppenligisten recht schnell. 

Goddelsheim - Nachdem der TuSpo Mengeringhausen  in der vergangenen Woche den Abschied von Jörg Büchse zum Saisonende mitgeteilt hatte (WLZ berichtete), gab nun die SG Goddelsheim/Münden bekannt, dass ihr Spielertrainer André Gutmann ebenfalls nach dieser Spielzeit sein Amt zur Verfügung stellen wird.

Wir hätten gern mit André weitergearbeitet, aber er meint, dass Veränderung der Mannschaft gut tun würde“, sagte der SG-Vorsitzende Karl-Reinhard Grosche. Mit dem 32 Jahre alten Jens Fresen (TuS Medebach) hat die SG aber schon einen neuen Trainer gefunden.

 Seit vier Jahren gibt Gutmann bei den Lichtenfelsern sportlich den Ton an. „André hat mit seiner gewissenhaften und ehrlichen Art nicht nur die Mannschaft vorangebracht, sondern er hat sich damit bei uns auch viele Freunde gemacht“, betont Grosche. 

Dabei könne der Coach das Sportliche vom Privaten hervorragend trennen. Zwischen den Zeilen hört man auch bei Gutmann einen kleinen Abschiedsschmerz heraus, aber er habe sich das lange überlegt, betont der 32-Jährige.

 Und er sei zu dem Schluss gekommen, dass „die Spannung bei mir ein wenig nachgelassen hat, obwohl ich sehr gern mit dieser Mannschaft arbeite“. Eine neue Traineraufgabe sei nicht der Grund für diese Trennung, beteuert Gutmann. „Es gibt noch keinen neuen Verein.“ 

Er will aber weiterhin Fußballer sein. Das könne er aber nicht mehr bei der SG Goddelsheim/Münden, weil er dem neuen Coach ein freies Feld überlassen möchte. 

Sein Nachfolger ist genau wie er 32 Jahre alt, aber er heuert nicht als Spielertrainer bei der SG an. „Ich möchte mich auf eine Sache konzentrieren und mag daher den Spielertrainer nicht so sehr“, sagt Fresen, der aber trotzdem seinen Spielerpass mit zur SG nehmen will, „falls mal Not am Mann ist.“ 

Fresens Erfahrungen als Trainer sind noch bescheiden, er hat eine Saison lang übergangsweise seinen Heimatverein den A-Ligisten TuS Medebach betreut. Der studierte Maschinenbauer sitzt aber wieder auf der Schulbank und büffelt für die B-Trainerlizenz.

Seine Verbindungen nach Lichtenfels sind vielseitig. Er habe zwei Freunde, die aus Münden stammten und kenne daher auch schon einige Spieler. 

Der erste Kontakt erfolgte vor einem Jahr, damals suchte die SG einen Coach für die zweite Mannschaft. Fresen sagte noch nein, blieb dem Vorstand aber in guter Erinnerung. „Wir haben in den letzten Jahren immer gute Erfahrungen mit jungen Trainern gemacht,“ betont Grosche. Und hofft darauf, dass sich diese Jungspund-Erfolgsserie fortsetzen wird. (rsm) 

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