Derby in Volkmarsen: VfR möchte Hinspielsieg wiederholen

TSV/FC Korbach fehlt die  Favoritenrolle  

Einbeinig. Raphael Leibfacher (Korbach) und der Volkmarser Viktor Gossmann (rechts.) stehen sich am Sonntag wieder gegenüber. Im Hinspiel siegte Volkmarsen überraschend 2:1. Foto: aw

TSV/FC Korbach fährt am Sonntag (15 Uhr) nur als Außenseiter zum Derby nach Volkmarsen.

Die beiden Mannschaften trennt nur ein Punkt in der Tabelle, allerdings haben Nordwaldcker vier Spiele weniger absolviert.

VfR-Coach Thomas Salokat hatte sich den Korbacher Auftritt in Baunatal angesehen, aber er will aus diesem Ergebnis keineswegs einen Sieg von seiner Mannschaft ableiten.

„Mit dem Klassenerhalt und dem Sieg im Hinspiel ist die 0:6-Klatsche vom Vorjahr abgehakt. Korbach ist ein starker Gegner, vermutlich wird die Entscheidung ähnlich knapp ausfallen, wie im Hinspiel, hoffentlich wieder zu unseren Gunsten.“

Spiel auf Augenhöhe

Sein Amtskollege aus der Kreisstadt, Tim Bialuschewski, sieht das ähnlich, bis auf das Hinspielergebnis. „Das ist ein anderer Gegner und ein anderer Platz als in der Vorwoche, Volkmarsen geht allenfalls wegen des Heimvorteils als leichter Favorit ins Spiel.“ Die Niederlage in Baunatal sei unter vollkommen anderen Umständen passiert. Jetzt sind Punkte angesagt“, zieht der neue Coach einen Schlussstrich unter den letzten Auftritt. „Das wird ein Spiel auf Augenhöhe, gerade auf dem tiefen Platz in Volkmarsen sind kämpferische Tugenden gefordert, Schönspielerei ist da fehl am Platz.“

Volkmarsen sei ein kampfstarker Gegner, der seine Mannschaft bis zum Gehtnichtmehr für einen Ballgewinn beackern werde. „Wir müssen hier dagegen halten, wenn wir Punkte aus Volkmarsen mitnehmen wollen“, betont der Korbacher Coach, der für diesen Auswärtstermin auf jeden Fall „die weißen Trikots daheim lassen will“.

Gesunde Derbyhärte

„Wir freuen uns auch auf gesunde Derbyhärte“, hält Thomas Salokat dagegen, der seinerseits auch kein weißes Ballett auf den Platz schicken will. Das Geläuf in der Kugelsburgstadt ist auch für ihn noch unberechenbar. „Wir lassen uns selbst ein wenig davon überraschen, was der lange gefrorene Boden nach der Winterpause so hergibt.“, Der unebene Boden wird kein gepflegtes Passspiel zulassen wird. Früher kam das den Gegnern des TSV/FC Korbach zugute, doch auch dieser Vorteil dürfte dahin sein.

Gute Vorbereitung

Salokat weiß zwar nicht, wo sein Team nach der langen Pause leistungsmäßig steht, aber er war zufrieden mit der Vorbereitung. „Die wollen wir gegen Korbach mit einem starken Auftritt bestätigen und damit natürlich auch an die starke Hinrunde anknüpfen.“

Der VfR-Trainer freut sich besonders auf das Wiedersehen mit einer Korbacher: Tim Bialuschewski. Seinen Trainerkollegen hat er mal in der Jugend trainiert.

Wer die Position des nach Bayern gewechselten Marcel Müller übernehmen soll, will Salokat noch nicht verraten, sonst kann er aus dem Vollen schöpfen.

Die Gäste sind personell besser aufgestellt als in der Vorwoche. Torwart Oliver Tent ist zurück im Training, Mathias Rösner ist auch wieder im Kader und der Routinier soll für mehr Stabilität in der Defensive sorgen. (ahi)

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