Schwalenstöcker und Bialuschewski übernehmen bis Saisonende Gruppenligateam

TSV/FC Korbach: Vertrautes Trainerduo soll beruhigen

Neue Zeitrechnung: Die ehemaligen Korbacher Spieler Ulrich Schwalenstöcker (links) und Tim Bialuschewski haben beim TSV/FC Korbach bis zum Saisonende als Trainer das Sagen. Fotos: Worobiow

Korbach. Bekannte Gesichter statt neues Antlitz. Die Verantwortlichen des Fußball-Gruppenligisten TSV/FC Korbach haben die Suche nach einem neuen Trainer bis zum Ende der laufenden Spielzeit eingestellt.

Stattdessen schenken sie Ulrich Schwalenstöcker und Tim Bialuschewski bis zum Saisonende ihr Vertrauen, dass sie die erste Mannschaft wieder zu alter Stärke führen. Dies teilte Abteilungsleiter Martin Rinne auf Anfrage mit.

Michael Maron werde Übungsleiter der zweiten Mannschaft in der Kreisoberliga und Norbert Henkler kümmere sich zunächst bis zum Ende der laufenden Spielzeit um die dritte Mannschaft in der Kreisliga B.

Das Trainerkarussell begann sich bei den Kreisstädtern zu drehen, nachdem der Verein den Lizenzcoach Ralf Wetzstein Anfang Dezember entlassen hatte. Er war erst zu Saisonbeginn gekommen, hatte mit dem Team aber nur 25 Punkten bis zur Winterpause geholt. Das war zu wenig für einen Aufstiegsanwärter. 

Obwohl die angekündigte Suche nach einem neuen Trainer erfolglos geblieben sei, sei das Gespann aus den eigenen Reihen aber keine Notlösung, betonte Rinne. „Wir haben uns relativ früh überlegt, dass wir in unserer jetzigen Situation erst einmal Ruhe in das Umfeld bekommen müssen und wir meinen, dass das Duo Uli Schwalenstöcker und Tim Bialuschewski am besten dafür sorgen können, weil sie das Umfeld auch gut kennen.“

Nach der Saison werde man sich aber intensiv auf Trainersuche begeben, betonte Rinne und fügte vorsichtig hinzu, es sei denn, es laufe mit diesem Gespann überragend. Dann müsse man die Situation wieder neu überdenken.

Petruk geht zu Blau-Gelb

Nach dem Abgang von Nico Müller zur FSV Freienhagen/Sachsenhausen gab Rinne einen weiteren Wechsel in der Winterpause bekannt. Maxim Petruk geht zum Kreisoberligisten Blau-Gelb Korbach.

Rinne kündigte aber auch Zugänge in der Winterpause an, da aber bislang nicht alle Details geklärt seien, könne er noch keine Namen nennen.

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