Verbandsliga Frauen: Das Endspiel, an das keiner glaubte

Korbach - Landau/Wolfhagen: ein Derby um den Meistertitel

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Werden sich nichts schenken: Lara Emde vom TSV Korbach (vorn) im Hinspiel gegen Landaus Julia Schröder.

Mehr geht nicht: Der Erste spielt gegen den Zweiten, und es ist ein heimisches Derby: Korbachs Frauen empfangen die SG Landau; und nur einer wird Meister.

Erfolg ist kein Selbstläufer. Diese Erfahrung haben gerade die Fußballerinnen der SG Landau/Wolfhagen gemacht. Sie war durchaus nicht angenehm. 

Mit der 1:2-Heimniederlage gegen den FC Edermünde verspielte der Tabellenführer der Gruppenliga am vergangenen Wochenende die sicher geglaubte Meisterschaft. Und geht nun ins „Endspiel“ an diesem Samstag (15.30 Uhr) beim Rangzweiten TSV Korbach auf der Hauer.

Futsch ist der Titel nicht, die SG kommt mit einem Zähler mehr auf dem Konto als Korbach auf die Hauer. Das heißt aber erst mal nicht viel. „Um erfolgreich zu sein, bedarf es einer enormen Leistungssteigerung“, weiß Obmann Hartmut Schröder, der mit der Vorstellung gegen Edermünde überhaupt nicht zufrieden war. Er erwartet am Samstag ein enges Ding, die Tagesform entscheide; das Hinspiel endete 0:0.

Petersen traut seinem Team alles zu

Denny Petersen sieht der Aufgabe relativ entspannt entgegen. „Das war natürlich schon eine Überraschung, dass die gegen Edermünde verlieren und wir jetzt dieses Endspiel bekommen“, sagt der Korbacher Trainer. 

Auch er erwartet eine Begegnung auf Augenhöhe und zeigt sich zuversichtlich: „Wir haben in der Rückrunde alles gewonnen, ich traue meiner Mannschaft alles zu.“

Hinter dem Einsatz der ein oder anderen Schlüsselspielerin steht zwar noch ein Fragezeichen, dennoch betont der Coach: „Ich werde mein Team so vorbereiten, dass ein Sieg möglich ist.“ Der Vizemeister bekommt seine Chance in der Aufstiegsrunde. Dafür hat sich aus der Region Fulda der SV Gläserzell II bereits qualifiziert. (RM)

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