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Verbandsliga: SC Willingen braucht den Heimsieg gegen FC Eichenzell

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Von: Gerhard Menkel

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Ihr Job diese Woche: die Vorbereitung auf Eichenzell. Hier sitzen die Willinger Co-Trainer Uli Rehbein (rechts) und Rainer Schramme bei einem Heimspiel ihrer Mannschaft auf der Bank.
Ihr Job diese Woche: die Vorbereitung auf Eichenzell. Hier sitzen die Willinger Co-Trainer Uli Rehbein (rechts) und Rainer Schramme bei einem Heimspiel ihrer Mannschaft auf der Bank. © Artur Worobiow

Als sich der SC Willingen und der FC Eichenzell vor knapp zweieinhalb Monaten im Uplandstadion trafen, trennten sie vier Punkte, und in der Tabelle waren sie Nachbarn.

Am Sonntag (15 Uhr) begegnen sich beide Mannschaften wieder, die Unterschiede sind größer, und es ist das unbedingte Ziel der Upland-Fußballer, den Abstand zum Gast am achten Spieltag der Verbandsliga Nord zu verkleinern.

„Wir wollen nicht da unten verharren“, sagt Trainer Dardan Kodra. Und: „Wir brauchen nicht nur Lob, sondern endlich was Zählbares.“ Mit diesem Wort spielt Kodra auf das Gastspiel seiner Mannschaft beim SV Flieden an. Die 1:3-Niederlage des SCW fiel in die Rubrik unglücklich. Punkte nahmen die Willinger also nicht mit, aber nach Großchancen und disziplinierter Verteidigung ein Selbstbewusstsein, das der Trainer in diesen Satz gießt: „Wir können an einem guten Tag jeden Gegner in der Liga schlagen.“

Nun hat das Upland-Team viermal hintereinander keinen Gegner besiegt, sondern viermal verloren. Flieden war anders, weil die Leistung stimmte. Kodra will, dass seine Spieler ihre Stärken kontinuierlicher abrufen. Diese Stetigkeit fehlt bisher.

Die Frage, ob deshalb Unruhe aufkomme, verneint der Trainer, verweist statt dessen darauf, dass die Mannschaft selber den Anspruch hat, die mäßigen Darbietungen vergessen zu machen. Beim Gast aus Eichenzell ist nach drei punktlosen Partien das Frustlevel nicht viel niedriger als beim SCW. Allerdings hat der Tabellenachte schon dreimal gewonnen.

SC Willingen: Erneuter Wechsel im Tor

„Sie können definitiv Fußball spielen“, sagt Kodra über die Britannia. „Wir müssen in die Zweikämpfe kommen und aggressiv gegen den Ball arbeiten, damit sie nicht ins Rollen kommen.“

Dieses altbekannte Rezept den Spielern nahezubringen und sie auf die wirklich nicht unwichtige Partie vorzubereiten, liegt in dieser Woche in den Händen der Co-Trainer Rainer Schramme und Uli Rehbein. Kodra hält sich in der Türkei auf, steht am Sonntag aber als Coach wieder an der Linie.

Er rechnet damit, dass er aus einem gut besetzten Kader auswählen kann, in den der in Flieden fehlende Abwehrspieler Jan-Niklas Albers zurückkehrt. Von den länger verletzten Spielern macht Eric Kroll gute Fortschritte, er spielte am vergangenen Sonntag 90 Minuten in der Reserve. Geplant ist ein erneuter Wechsel im Tor, Michael Schirk soll abermals für zwei Spiele Florian Bouma ablösen. Das Duell im April mit dem FCE endete übrigens 3:3. Ein Punkt wäre diesmal zu wenig für Willingen. (Gerhard Menkel)

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