Weidenhausen kommt mit "Tormaschine" Gonnermann 

SC Willingen: Mehr Auswahl in der Offensive

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Diese Pose wollen die Willinger morgen nicht sehen: Weidenhausens Stürmerstar Sören Gonnermann bejubelt einen Treffer.

Willingen – Das 1:2 in Hünfeld hat keine bleibende Verunsicherung hinterlassen: Der SC Willingen geht als Verbandsliga-Siebter am Samstag (14 Uhr) selbstbewusst ins Duell gegen den Zehnten SV Weidenhausen.

„Wir haben Samstag und auch Sonntag getrauert“, sagt Trainer Rainer Schramme im Rückblick auf die zweite Niederlage, „aber dann Montag und Dienstag gut trainiert.“ Ihm war von vornherein klar gewesen, dass sein Team ohne Jan-Henrik Vogel und Florian Heine mehr verteidigen musste. 

Das klappte – bis auf die Aussetzer zum 0:2 nach der Pause – sehr gut, zumal der Hessenliga-Absteiger seine wenigen hochkarätigen Chancen fahrlässig vergab. Spätestens nach dem 1:2 durch Sebastian Müller waren die Upländer gleichwertig und dran am Ausgleich.

Nicht nur Sören Gonnermann

Schramme will auf die Leistung von Hünfeld morgen aufbauen. Zunächst muss die Defensive wieder ähnlich gut stehen wie in den letzten Begegnungen. Die Rückkehr von Jan-Niklas Albers auf die linke Position der Viererkette und der Wechsel von Eric Teipel nach innen zahlt sich bislang aus. 

Selbstredend gilt das Hauptaugenmerk der Weidenhäuser Tormaschine Sören Gonnermann, die, so Schramme, „momentan ja auf Hochtouren läuft“. Der 30-jährige Ausnahmestürmer, in der letzten Saison mit 37 Treffern nicht zum ersten Mal Torschützenkönig, hat schon wieder 9 der 17 „Buden“ des SV gemacht.

In den letzten fünf Spielen gegen Willingen ist er aber leer ausgegangen. Dafür war Jan Gerbig zur Stelle, erzielte alle fünf Tore in den letzten direkten Duellen. „Auf den müssen wir auch achten“, sagt Schramme

Albers betreut die Mannschaft

Der 25-Jährige kommt mittlerweile auf insgesamt 85 Verbandsliga-Treffer. Kein Vergleich zu den 277 erfolgreichen Abschlüssen von Sören Gonnermann, an die auch Willingens Goalgetter Florian Heine nicht heran kommt. Immerhin hat er seit seinem Verbandsliga-Debüt im Frühjahr 2016 schon 101 Mal eigene Treffer gefeiert. Er und Vogel sind wieder an Bord. Schramme: „Da haben wir offensiv wieder bessere Alternativen.“

Der Coach aus Berndorf steht morgen selbst nicht an der Linie. Grund: Seine rüstige Mutter feiert ihren 90. Geburtstag. Aber Schramme ist guten Mutes, dass sein Nebenmann Hubertus Albers die drei Punkte einfährt. „Das ist klar das Ziel.“ Außer ihm fehlt nur noch Max Ullbrich, der nach seinem Zehenbruch demnächst wieder ins Lauftraining einsteigen will.

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