Verbandsliga: OSC Vellmar kommt ins Upland

SC Willingen: Verfolgerrolle weiter mit Leben füllen

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Zurück im Team: Raphael Mütze (vorne) steht erstmals nach drei Wochen wieder im Kader des SC Willingen. 

Willingen – Die Heimbilanz der Fußballer des SC Willingen in der Verbandsliga Nord ist mit fünf Siegen bislang makellos. Und dies, so Trainer Rainer Schramme, „soll auch so bleiben“, wenn der OSC Vellmar aus dem Upland abreist.

Die Personalsituation entspannt sich wieder, aber das soll nicht in Nachlässigkeiten münden. „Wir werden die Konzentration hochhalten“, sagt Trainer Rainer Schramme vor dem Verbandsliga-Duell des SC Willingen an diesem Samstag (14 Uhr) gegen den OSC Vellmar. Mit dem jüngsten 4:2 in Ehrenberg nach 0:2-Rückstand haben die Upländer zumindest ihren Platz sechs zementiert.

„Wir sind da ein bisschen in der Verfolgerrolle“, genießt Schramme den Blick auf die Tabelle, „und die nehmen wir gerne an“. Bis auf Johannesberg haben die Willinger die vor ihnen platzierten Teams abgearbeitet und die müssen auch noch untereinander ran. „Mal schauen, was die Tabelle am Jahresende aussagt“, wollen Schramme und sein Nebenmann Hubertus Albers auf jeden Fall in Schlagdistanz bleiben. 

Dazu bedarf es der drei Punkte gegen den Elften. Das wird freilich kein Selbstläufer. „Die zeigen zwar schwankende Leistungen“, so Schramme, „aber die haben eine Menge Erfahrung in ihren Reihen“.

Schramme warnt vor Glogic und Aytemür

Der Berndorfer warnt etwa vor Enes Glogic, „Strippenzieher im Mittelfeld“ oder den schon 13 Mal erfolgreichen Mittelstürmer Serkan Aytemür, „der weiß momentan, wo das Tor steht“. 

Genug Warnung ist nach dem souveränen 2:0 im Hinspiel der vergangenen Saison der Auftritt in Vellmar. Erst in der fünften Nachspielminute erzielte Yannick Wilke noch das 1:1, nachdem 120 Sekunden vorher Max Ullbrich einen Strafstoß verschossen hatte. „Auch wenn es gut zu wissen ist, dass unser Torwart Kopfballtreffer kann, so wollen wir diesmal nicht so zittern“, sagt Schramme.

Gegenüber dem Auftritt in Ehrenberg, als nur noch elf Stammkräfte zur Verfügung standen und der Kader mit drei Akteuren aus Reserve und A-Jugend aufgefüllt werden musste, kehren die beruflich verhinderten Jan-Henrik Vogel und Raphael Mütze zurück. Weiter fehlen werden Eric Teipel (Bänderdehnung im Sprunggelenk), Nick Bärenfänger (Oberschenkel) und Max-Till Saure (Knie).

Warum der Trainer zwei Tage frei gab 

Nicht dabei ist auch Niklas Michel, der am Tag vor dem Spiel die lange geplante Operation am Sprunggelenk hatte und wohl erst nach der Winterpause wieder richtig angreifen kann. Die, die zur Verfügung stehen, sollen heute möglichst ausgeruht auflaufen, deshalb war bereits Mittwoch das Abschlusstraining. 

„Die Belastung war für einige durch die personellen Probleme zuletzt doch sehr hoch“, begründet Schramme die zwei freien Tage. Mit voller Spannung auf den Akkus soll die Erfolgsgeschichte heute fortgeschrieben werden. (ni)

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