Verbandsliga-Duell zweier erfolgreich aus der Winterpause gestarteter Mannschaften

Aus Nachlegen wird nix: Willinger Spiel in Weidenhausen fällt aus

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Willingen – Der Neunte gegen den Zehnten - das versprach zwischen SV Weidenhausen und SC Willingen einiges ein interessantes Verbandsliga-Duell. Aber es findet nicht statt!

+++ Aktualisiert Fr., 18 Uhr +++

Beide Teams sind erfolgreich aus der Winterpause gestartet, haben den Vorsprung auf die Abstiegsplätze auf elf bzw. zehn Punkte ausgebaut. Aber an diesem Wochenende werden sie erstmal wieder ausgebremst. Das Spiel zwischen Adler Weidenhausen und de SC Willingen ist abgesagt worden.

Schon am Freitag war klar: Hier geht nix. Der SVW hat keinen Kunstrasen, der Naturrasen ist nicht bespielbar nach den anhaltenden Regenfällen.

Plätze im Raum Kassel gesperrt

Das Willinger Gastspiel ist nicht das einzige, das in den höheren Spielklassen ausfällt. 

Aufgrund des Dauerregens der letzten Tage werden bzw. bleiben die Rasenplätze der Stadtverwaltungen Kassel, Baunatal, Lohfelden und Vellmar für den Spielbetrieb des kommenden Wochenendes gesperrt.

Für die Verbandsliga heißt das: Auch die Spiele Sand - Johannesberg, Sandershausen - Schwalmstadt (beide Samstag) sowie CSC 03 Kassel - Kaufungen (Sonntag) fallen aus.

Hier die WLZ-Vorschau zum Willingen-Spiel

 „Der größte Druck ist erst einmal aus dem Kessel“, meinte Rainer Schramme, zusammen mit Hubertus Albers beim SCW bis zum Saisonende verantwortlich, nach dem 2:2 in Sandershausen, dem jüngsten 4:1 gegen Spitzenreiter SV Steinbach und vor dem Gang am Samstag (15.30 Uhr) zu den Adlern.

Fast wörtlich äußerte sich Stefan Stederoth, der Sportliche Leiter der Weidenhäuser: „Der größte Druck ist erst einmal weg.“ Das Team von Trainer Maikel Buchenau holte gegen zwei Kellerkinder die volle Ernte. Jeweils drei „Buden“ machten die beiden Torjäger Sören Gonnermann und Jan Gerbig. „Jeder weiß um ihre Stärken“, staunt auch Schramme, „aber sie schießen doch fröhlich ihre Tore“. Immerhin bildete das Willinger 2:0 im Hinspiel eine Ausnahme.

Augenmerk auf Gerbig und Gonnermann

Kein Wunder, dass die Upländer sich dem Duo wieder besonders widmen wollen - aber auch den anderen neun Gegnern. „Das wird eine richtig sportliche Herausforderung“, so Schramme.

Begegnet werden soll der wieder aus einer kompakten, aufmerksamen Defensive, um dann über die spielstarken Sechser schnell umzuschalten. „Das ist die Spielweise, mit der sich die Mannschaft wohl fühlt“, verrät der Coach aus Berndorf nichts Geheimes. Und vorne wissen nicht nur Florian Heine (15 Tore) und Max Ullbrich (9), wo hinein der Ball final muss.

Gleichwohl konnte es nur gegen das Spitzenduo gelingen, weil die Kicker topfit aus der Winterpause gekommen sind; sicherlich auch noch ein Verdienst des zurückgetretenen Trainers Uli Drilling. Neben der sehr guten Beteiligung an den Übungseinheiten zahlte sich offenbar auch der neue Kunstrasen aus. „Wir konnten nicht, wie so oft in den vergangenen Jahren, nur die Laufschuhe anziehen“, erklärte Schramme, „sondern fußballerisch arbeiten“.

Bleibt angesichts des fehlenden Kunstrasens am Fuße des Meißners, ob gespielt werden kann. „Der Platz ist in einem recht guten Zustand“, sagte Stederoth. Aber angesichts der aktuellen Niederschläge dürfte die Entscheidung erst kurzfristig fallen. Falls gekickt wird, dann müssen Schramme und Albers die Startelf erstmals umbauen, denn Taktgeber Jan-Henrik Vogel ist privat verhindert. Keine Option ist Niklas Michel, der sich unter der Woche beim Schulsport die Außenbänder am Sprunggelenk gerissen hat. Auf Weidenhäuser Seite fehlen nur noch Tim Gonnermann (Schambeinentzündung) und Sören Pfliegner (Knie-OP).

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