Verbandsligist zeigt bei 0:2-Niederlage  in SG Bad Soden schwache Leistung

Willingen verliert ohne Gegenwehr

Fußball, Herren, Verbandsliga Nord 2016/2017, SG Bad Soden (grün) gegen SC Willingen (weiß)
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Weggedrückt: Kevin Paulowitsch von der SG Bad Soden scheint sich im Zweikampf mit Willingens Kapitän Christioph Keindl zu behaupten; links Daniel Wilke.

Bad Soden. Einen dankbareren Gegner als den SC Willingen hätten sich die Brüder Wladimir und Anton Römmich zu ihrem Einstand als Interimstrainer der SG Bad Soden nicht wünschen können. Im ersten Spiel nach der Entlassung von Trainer Tino Schmitt bezwangen die „Sprudelkicker“ die schwachen Upländer verdient mit 2:0 (1:0).

Die Sodener sind nun deutlich weniger vom Abstieg aus der Verbandsliga Nord bedroht. Die Gäste waren gekommen, um weder sich noch dem Gegner weh zu tun. Trainer Uwe Schäfer sah sich sogar gezwungen, für den Auftritt seiner Mannschaft um Verzeihung zu bitten - die extreme Belastung durch das straffe Programm der vergangenen Wochen  dürfe allenfalls eine Erklärung, nicht aber eine Entschuldigung sein.

Anton Römmich trug selbst einen großen Anteil am guten Gelingen. Nach 25 Minuten fand einer seiner langen Bälle  Lukas Ehlert, der auf Flankte Tim Mulfinger flankte, der aus kurzer Distanz zum 1:0 verwandelte.  Auch den zweiten Treffer durften sich die Römmichs zu einem Gutteil gutschreiben, da sie in Mohammad Habakzah den richtigen Joker gezogen hatten. Der in der ersten Mannschaft bislang selten berücksichtigte Angreifer steckte den Ball nach 70 Minuten auf Ehlert durch, der auf freier Wildbahn noch Zeit fand, Torwart Yannick Wilke auszuspielen, ehe er seinen 20. Saisontreffer ins leere Tor hinein erzielte. (oi)

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