Viertelfinale im Waldecker Pokal steigt am Ostermontag

Pokal: Altenlotheim hofft auf Revanche, Odershausen aufs Wunder

+
Unglaublicher Kick: Der Altenlotheimer Kai Bremmer (links) jubelt mit Nico Backhaus über seinen Treffer zum 5:4 für den TSV Altenlotheim im Ligaspiel gegen die SG Höringhausen/Meineringhausen. Doch am Ende jubelte der Gegner. Der Zuschauer ist gespannt, ob beide Teams auch im Waldecker Pokal solch einen „Thriller“ auf den Platz zaubern können.

Korbach. Wer geht den Weg Richtung Endspiel am 10. Juni in Sachsenberg weiter? Aus acht Anwärtern auf den Waldecker Pokalsieg werden am Ostermontag vier.

Eine Partie in der Fußball-Kreisoberliga hat im vergangenen Jahr für Furore gesorgt: TSV Altenlotheim gegen die SG Höringhausen/Meineringhausen. Die Gäste lagen schon 4:0 vorn, da glich Altenlotheim nicht nur aus, sondern ging in der 82. Minute sogar mit 5:4 in Führung um dann doch noch 5:6 zu verlieren. Macht es noch einmal, Teams – am Ostermontag (15 Uhr) im Viertelfinale des Waldecker Pokals. 

Mindestens ein A-Ligist erreicht das Halbfinale, denn die SG Eppe/Nieder-Schleidern trifft auf den TuS Usseln. Der B-Ligist TSV Odershausen möchte natürlich zu gern die Überraschung schaffen und dem Kreisoberligisten TSV Berndorf ein Bein stellen.

Adorf/Vasbeck – Ederbringhausen/Buchenberg. 

Der FSG-Tross könnte sich am Diemelsee einquartieren, denn schon heute treffen beide Teams im Ligaspiel aufeinander. Geheimnisse wird es da wohl nicht geben. Nach der aktuellen Lage der Dinge gehen die Gäste leicht favorisiert in diese Begegnung, die Heim-Elf steckt mitten im Abstiegskampf der KOL und wird sich auf eben diesen konzentrieren. Gleichwohl hat der Waldecker Pokal immer eine besondere Bedeutung für die Diemelseer.

Altenlotheim – Höringhausen/Meineringhausen. 

Diese Begegnung ist der Knüller dieser Pokalrunde! Beide Teams tummeln sich im oberen Drittel der Kreisoberliga. Derzeit allerdings mit unterschiedlichen Vorzeichen.

Während sich der TSV nach anfänglichen Schwierigkeiten etabliert hat und mehr und mehr an alte Stärken anknüpft, hat Hö/Mei mit anderen Problemen zu kämpfen. Wegen großen Personalsorgen gingen beide Liga-Spiele nach der Winterpause verloren und die angestrebten Ziele drohen der Mannschaft zu entgleiten.

Zumindest darf Kapitän Janek Vallbracht nach abgesessener Sperre wieder mitspielen. Wenn es erneut so ein Nichts-für-schwache-Nerven-Spiel wie in der Liga gibt, dann sollten sich viele Zuschauer auf den Weg machen.

Eppe/Nieder-Schleidern – Usseln. 

Die Losfee hatte es mit den zwei noch verbliebenen A-Ligisten gut gemeint. Einer steht schon im Halbfinale. Es treffen zwei Spitzenteams der Kreisliga A aufeinander. Ein Vorteil für die SG könnte der Heimvorteil und die kürzlich erworbene Tabellenführung sein. „Wir freuen uns auf das Spiel und wollen natürlich eine Runde weiter kommen“, heißt die Losung von SG-Trainer Björn Emde. Der Coach weiß natürlich, dass dies ein enges Spiel wird und es auch durch die Tagesform entschieden werden kann.

Kleiner psychologischer Vorteil für die Sg Eppe könnte sein, dass sie das Ligaspiel in Usseln 1:0 gewonnen haben. „Wir müssen insbesondere auf die gute Usselner Offensive achten“, sagt hingegen Emde, der natürlich auch auf die Unterstützung von vielen Zuschauern hofft. Der Usselner Trainer Michael Peters schiebt auch den Eppern die Favoritenrolle zu, „aber wir fahren nicht chancenlos dorthin“. Seine Spieler müssten sich dafür aber steigern und nicht solch eine Leistung wird zuletzt bei der Heimniederlage gegen Immighausen zweigen. Personell ist beim TuS alles an Bord, auch Bennie Lohmann darf im Pokal spielen. Das Spiel findet in Nieder-Schleidern statt.

Odershausen – Berndorf. 

Der Pokal hat seine eigenen.... Das Phrasenschwein freut sich immer über David-gegen-Goliath-Spiele. Es sollte eine sichere Sache für die Berndorfer werden, zu groß ist der Leistungsunterschied. Odershausen steht in der B-Liga auf Platz acht, während sich die Gäste im vorderen Bereich der Kreisoberliga-Tabelle wiederfinden. Aber gerade in diesem Gefälle liegt Gefahrenpotenzial, Underdogs werden immer wieder gern unterschätzt und die Kleinen wachsen bisweilen über sich hinaus. (dv)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare