Gruppenliga: Bad Wildungen muss beim TSV Wabern bestehen

Derby: Mengeringhäuser  wollen sich mal belohnen, Volkmarser alles geben

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Knapper Vorsprung: Stefan Löber vom VfR Volkmarsen will in dieser Szene aus dem Hinspiel Mengeringhausens Benedikt Menkel abschütteln

Korbach. Drei heimische Mannschaften sind am Osterwochenende in der Gruppenliga im Einsatz. Während die SG Bad Wildungen beim TSV Wabern bestehen muss, blickt Nordwaldeck auf der Derby zwischen dem VfR Volkmarsen und dem TuSpo Mengeringhausen.

Volkmarsen - Mengeringhausen (Sa., 15.30 Uhr)

Die letzten Ergebnisse steigern das Derbyfieber und die Lust auf den ersten Dreier im Gruppenligajahr 2018 bei beiden Mannschaften: Nach zwei Unentschieden in der Fremde will der VfR Volkmarsen am Samstag (15.30 Uhr) den Fans mit einem Heimsieg ein gern gesehenes Ostergeschenk machen.Der Gast vom Tuspo Mengeringhausen überzeugte beim Nord-Süd-Derby in Bad Wildungen einmal mehr auf dem Platz, musste aber dem Gegner die Punkte überlassen. Nach der nächsten unverdienten Niederlage will sich die Elf von Jörg Büchse endlich für die eigene Leistung belohnen.

Bei Volkmarsen soll sich der Vorsprung in Sachen Spielpraxis gegen Mengeringhausen auszahlen. Ob auch der Derbyfaktor eine Rolle spielen wird. Ja, glaubt Trainer Thomas Salokat, der zuversichtlich ist, dass seine Mannen sich vom Blick auf die Tabelle nicht beeinträchtigen lassen. „Beim Spiel gegen den Nachbarn zählt die Tabelle überhaupt nichts, nur Leistung zählt. Und wir werden mit vollem Einsatz in dieses Spiel gehen und über die komplette Spielzeit alles geben.“

TuSpo-Schock verdaut?

Die Mengeringhäuser müssen noch das 1:3 in Wildungen verdauen, bei dem sie aus der Überlegenheit nichts machten. „Diese Niederlage war ein Schock. Die Mannschaft war niedergeschlagen. Wir lassen uns davon nicht unterkriegen, aber unter der Woche war erst einmal Aufbauarbeit angesagt“, so  TuSpo-Coach Jörg Büchse.  „Wenn wir in Sachen Leistung an das Sonntagsspiel anknüpfen, haben wir in Volkmarsen die nächste Chance auf ein Erfolgserlebnis, wenn wir bis zur letzten Minute volle Konzentration abrufen. Volkmarsen ist ja für den Einsatz bis zuletzt bekannt.“ 

Bis auf den Allrounder Sebastian Hess (Urlaub) sind alle Mann an Bord beim Schlusslicht. Bei den Volkmarsern fällt Leon Winkelheide nach seiner Verletzung aus dem Kirchberg-Spiel aus, die sich als schwere Rückenprellung herausstellte. 

Wabern - Bad Wildungen/Fr. (Sa., 15.30 Uhr).

Mit unterschiedlicher Vorgeschichte gehen die beiden „Offensivmonster“ TSV Wabern und SG Bad Wildungen/Friedrichstein ins Gruppenligaspiel. Während Wabern im ersten Spiel in diesem Jahr mit 0:1 gegen den neuen Rangzweiten Schwalmstadt II enttäuschte und einen Dämpfer im Kampf um den Relegationsplatz bekam, enttäuschten die Wildungern spielerisch, gewannen aber dafür 3:1 gegen Mengeringhausen. 

Simon Lieber würde gern die Serie fortsetzen, weiß aber, dass die starke Offensive der Zuckerstädter aus den unübersehbaren Abwehrschwächen in den Spielen gegen Brunslar und Mengeringhausen vorentscheidendes Kapital schlagen könnte. „Solche Fehler wie in der ersten Halbzeit gegen Mengeringhausen können wir uns gegen Wabern nicht erlauben. Wir müssen hinten kompakter stehen und die Fehler im Spielaufbau abstellen“, spricht der neue SG-Trainer Fehler an, die sich durch die gesamte Runde wie ein roter Faden ziehen. 

Angesichts ihrer Stärken müsse seine Elf nicht mauern, so Lieber. „Wir fahren zwar als Underdog an den Reiherwald, aber wenn wir unser Offensivpotenzial ausspielen, werden wir nicht mit leeren Händen heimfahren.  (ahi)

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