1:4-Niederlage beim TSV Mengsberg fällt zu hoch aus - Ausgleich möglich

VfR Volkmarsen erst schwach, dann fehlt das Glück

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Sah in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit die rote Karte: Andre Kuhaupt.

Volkmarsen – Der VfR Volkmarsen hat in Mengsberg 1:4 verloren, aber die Gruppenliga-Partie war enger, als es das Ergebnis ausdrückt.

Letztlich muss sich das Tabellenschlusslicht aber an die eigene Nase packen. „Die ersten 30 Minuten waren die schlechtesten der ganzen Saison“, ärgerte sich Trainer Matthias Wiegand. Sein Team ließ dabei jegliche Körpersprache und Einsatz vermissen.

Da war die frühe Führung für die Gastgeber durch Andre England, der eine Flanke von Marcel Fischer verwertete (11.), nur die logische Konsequenz. Dem zweiten Treffer durch Dennis Dorfschäfer nach 26 Minuten ging ein klasse Doppelpass mit Maximilian Sack voraus. Die Volkmarser sahen sich zurück im Spiel, als Jari Kuhaupt nach einem gelungenen Angriff gedankenschnell eine Unstimmigkeit in der TSV-Abwehr zum 2:1 nutzte (40.). 

Rote Karte für Andre Kuhaupt

„Danach waren wir super im Spiel“, erklärte Wiegand – bis zur Nachspielzeit von Durchgang eins. Da sah Andre Kuhaupt die rote Karte wegen groben Foulspiels. Eine etwas harte Entscheidung fand der Coach, zumal zuvor bei einer ähnlichen Situation ein Mengsberger nur Gelb gesehen hatte; Benjamin Klein aber am Knöchel verletzt raus musste. 

Wiegand und sein mitspielender Mitstreiter Leon Winkelheide stellten in der Halbzeit auf Dreierkette um und setzten die Gastgeber trotz Unterzahl mächtig unter Druck. „Die haben nur noch die Bälle lang geschlagen“, so Wiegand. Der Ausgleich lag in der Luft, „aber wir haben leider unsere Chancen nicht genutzt“. Die größten hatten Jannik Herbold, der allein vor Tobias Bechtel den Mengsberger Keeper anschoss (65.), und Winkelheide, dessen Freistoß an die Querlatte klatschte (70.).

Chancen zum Ausgleich nicht genutzt

 „Danach mussten wir dann mehr und mehr aufmachen“, beschrieb Wiegand die Schlussphase. Erneutes Pech dann, als Schiedsrichter Tobias Rockel (Alsfeld) beim 3:1 durch England die Abseitsstellung zwar erkannte, aber seinen Assistenten nicht überstimmen konnte, wie er später verriet (69.). Den 4:1-Endstand besorgte Fabian Drude, der eine stramme Hereingabe unglücklich über die eigene Torlinie lenkte (81.).

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