Steffen Schröder hat vor dem Rückstand die eigene Führung auf dem Fuß

Volkmarser 0:2 gegen Gudensberg vermeidbar

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Traf in der 59. Minute die Querlatte, statt zur Volkmarser Führung ins Netz: Steffen Schröder (vorn).

Der VfR Volkmarsen hat mit dem vermeidbaren 0:2 (0:0) gegen die FSG Gudensberg den Sprung von den Abstiegsplätzen der Gruppenliga verpasst.

Der erste Durchgang war arm an Chancen. Die in der Anfangsphase aktiveren Gäste forderten dabei schon in der fünften Minute vergeblich einen an Nico Döring verursachten Strafstoß. Die die beste Volkmarser Gelegenheit bot sich Nils Herbold, aber Torwart Tom Stieghorst parierte seinen 14-Meter-Schuss (15.). 

Auch die ersten Minuten nach Wiederbeginn gingen an den Aufstiegsaspiranten. Bald aber gestalteten die Nordwaldecker das Geschehen ausgeglichen. Wer weiß, wie die Partie ausgegangen wäre, hätte Steffen Schröder aus 18 Metern statt an die Querlatte ins Netz getroffen (59.). 

Die Volkmarser blieben am Drücker, aber nach einem Ballverlust von Björn Richter im Mittelfeld nahm das Unheil seinen Lauf. Adrian Bieding versuchte an der Fünfmeterkante per Kopf noch zu retten, aber das Leder kam zu Andrej Lang und der traf aus zehn Metern ins Schwarze (68.). Die Gastgeber hatten schwer an dem Rückstand zu knabbern und erlaubten dem Gegner einige weitere Einschussmöglichkeiten.

In der 79. Minute dann die Vorentscheidung, als Nico Döring nach Flanke von Tom Siebert am langen Pfosten zum 0:2 einköpfte. Die VfR-Kicker gaben freilich nicht auf. Zwischen der 80. und 85. Minute boten sich Schröder, Jona Wiesßner und Jari Kuhaupt sehr gute Chancen für den Anschlusstreffer. Aber als auf der Gegenseite Döring nur den Pfosten traf (86.), da stand das Endergebnis fest. (ahi)

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