Frische und Kampfgeist fehlen beim 0:3 gegen Vorletzten Mengsberg

VfR Volkmarsen verpatzt auch das Kellerduell der Gruppenliga

Wieder nix: Andreas Hohmann (vorn, gegen den Kirchberger Andre Itter), verlor mit Volkmarsen auch das Kellerduell gegen Mengsberg.
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Wieder nix: Andreas Hohmann (vorn, gegen den Kirchberger Andre Itter), verlor mit Volkmarsen auch das Kellerduell gegen Mengsberg.

Volkmarsen. Der VfR Volkmarsen geht ganz schweren Zeiten entgegen. Das Schlusslicht präsentierte sich beim 0:3 gegen den Vorletzten, TSV Mengsberg, am Freitagabend weitgehend kraft- und ideenlos.

Schon morgen gegen Homberg können sie es besser machen – dazu bedarf es aber einer gehörigen Steigerung.

Die Gastgeber begannen schwungvoll, waren mehr in der generischen Hälfte als die Schwälmer. Die beste Chance aus dem Spiel heraus hatte Jari Kuhaupt, der an Keeper Tobias Bechtel vorbei marschierte, aber ein Abwehrspieler drängte ihn noch ab (12.). Der Rest waren Standards, die weiter weg vom Ziel waren.

Zweimal roch es nach dem 1:0 für Mengsberg, das erneut die Abwehrkette komplett umbauen musste. VfR-Torsteher Marius Flörke ließ einen Ball von Dennis Dorfschäfer durchrutschen, aber Daniel Hainmüller verpasste das 0:1, weil Andreas Hohmann den Ball noch aus der Ecke schlug (16.). Und als Hainmüller an Flörke vorbei dribbelte, verfehlte er danach das Tor (24.).

Zur Pause hieß es aber doch 0:1, weil die Gastgeber beim Freistoß von Maximilian Sack nur eine Vier-Mann-Mauer postierten. Die VfR-Bank ahnte Böses, und es kam so: Sack zirkelte das Leder um die Mauer herum ins Netz (41.).

Im zweiten Durchgang vergab nach mauem Beginn Jona Wießner (52.). Es war aber keine Initialzündung für die Nordwaldecker, für deren Ehrgeiz es ein gutes Beispiel gab: Gästekeeper Bechtel war aus dem Sechzehner gelaufen und hatte den Ball einige Meter nach vorne verloren, aber kein Volkmarser raffte sich auf, dorthin zu sprinten (60.).

Zwei Schüsse von Jari Kuhaupt, der noch am meisten gas gab, waren schon die letzten Chancen für die Heimelf (65., 69.). Bechtel hielt jeweils ohne Mühe. Schließlich war die Messe dann gelesen, als Lukas Berneburg einen Elfmeter zum 0:2 versenkte, nachdem Herbold England gefoulte hatte (73.) .

In der Schlussphase plätscherte das Spiel dahin, ehe TSV-Spielertrainer Hainmüller nach Freistoß von Sack von halblinks einköpfte (90.).

VfR-Spielertrainer Leon Winkelheide attestierte seinem Torwart keinen guten Tag, „Aber es lag nicht an individuellen Fehlern. Es war eine schwache Teamleistung von uns. Wir haben nach vorne viel zu wenig geboten.“ (ahi)

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