Waldeck und Volkmarsen treffen nach Nebelspiel am Sonntag nochmals aufeinander

Ein Derby im zweiten Anlauf

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Zusammenspiel. Der Volkmarser Andreas Hohmann (Mitte) will seinem Torwart Kevin Krug den Ball überlassen und Toni Duwe (Waldeck) hofft, dass sie einen Fehler machen.  

Waldeck. Auf ein Neues: Nach dem nebelbedingten Abbruch am vergangenen Wochenende soll das Derby zwischen Eintracht Waldeck und dem VfR Volkmarsen am Sonntag (14 Uhr) nachgeholt werden.

Ob die Partie stattfinden kann, scheint erneut fraglich. „Somit fängt alles wieder bei null an. Letzte Woche hatten wir die Partie bis zum Abbruch unter Kontrolle“, sagt VfR-Coach Thomas Salokat. Sein Team erwischte den besseren Start und führte durch den Treffer von Luca Siciliano mit 1:0. Einen ähnlichen Auftakt erhofft er sich natürlich am Sonntag, weil er natürlich um die Heimstärke der Waldecker weiß. „Das ist eine eingespielte Truppe, die mit den Zuschauern im Rücken einiges bewirken kann, aber wir sind gerüstet und die Jungs heiß auf dieses Derby“, gibt sich Salokat zuversichtlich. Das ist sein Trainerkollege auf der Waldecker Seite aber auch. Sacha Lehmann hat zwar in den 26 Spielminuten auch keine neuen Eindrücke von der Volkmarser Elf gewonnen, aber er hat „eine gut durchtrainierte Mannschaft mit einem guten Positionsspiel und zwei guten Stürmern gesehen“. Dagegen setzt er ebenfalls eine konditions- und kampfstarke Formation.

Korbach. Die Vorzeichen für diese Gruppenliga-Nachholpartie am Sonntag (14 Uhr) zwischen dem Tabellensechsten (30 Punkte/15 Spiele) FC Körle und dem Rangdritten FC/TSV Korbach (37/17) sind die gleichen wie vor der Absage vor drei Wochen: Beide Teams reiten derzeit die Erfolgswelle und möchten gern einen weiteren Dreier aufs Punktekonto packen – doch der Platz in Körle ist gesperrt. „Ob die Aufhebung kommt, wage ich fast zu bezweifeln“, sagt FCK-Trainer Jörg Müller. 

Der Korbacher Trainer Jörg Büchse redet in den höchsten Tönen vom Gegner, der im Hinspiel 4:2 bezwungen wurde. „Ich habe die Körler beim 3:1 in Bad Wildungen gesehen und da haben sie stark gespielt. Der Riemann im zentralen Mittelfeld und vorn die Spitzen Alberding und Wagner – das ist schon Qualität.“

Altenlotheimer „Bonusspiel“

Altenlotheim. Der TSV Altenlotheim muss am Sonntag (14 Uhr) sein letztes Gruppenliga-Spiel des Jahres beim Rangvierten TSV Mengsberg austragen. Abteilungsleiter Kai Bremmer nennt diese Begegnung ein „Bonusspiel“. Soll heißen: Niemand im TSV-Umfeld erwartet etwas Zählbares, sollte am Ende doch etwas herausspringen, sind es keine einkalkulierten Punkte.

Welchen Fehler der Waldecker Trainer Lehmann im Gegensatz zum ersten Spiel gegen Volkmarsen nicht wiederholen will, lesen Sie in der Freitagausgabe der WLZ. 

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