"Hö/Mei" muss zu Eintracht Edertal, Korbach empfängt Altenlotheim

Waldecker Pokal: Hohe Hürde für den Finalisten in Runde zwei

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Noch so’n Ding? Gian Luca Kleinschmidt (links) und Marvin Meuser haben mit Waldeck/Netze in der ersten Runde die FSG Buchenberg rausgeworfen. Nun hoffen sie mit der SG auf einen Sieg in Ehringen. Rene Paulus spielt mit Lelbach/Rhena in Usseln. 

Korbach – Aus 32 wurden 16, und nun geht es darum, im Waldecker Pokal der Fußballer zu überwintern. An diesem Freitag stehen die Spiele der zweiten Runde an.

Weiter geht es dann wie gewohnt erst im kommenden Jahr. Das Viertelfinale ist für Ostermontag, 13. April 2020 geplant.

Während alle B-Ligisten bereits die Segel streichen mussten, bilden fünf A-Liga- und elf KOL-Teams das Feld fürs Achtelfinale. Im Mittelpunkt stehen das Duell zweier Mitfavoriten der Kreisoberliga und das Duell zweier ehemaliger Gruppenligisten. Alle Spiele beginnen um 19 Uhr.

Eintracht Edertal – Höringhausen/Meineringhausen. Die junge Truppe der Eintracht hinterließ schon sehr gute Eindrücke, nur wenig fehlte im Kreispokal gegen Goddelsheim/Münden zu einer Überraschung. Edertal dürfte in der Lage sein, dem Finalisten der vorigen Saison ein Bein zu stellen. Die SG „Hö/Mei“ wird nicht die Reserve schicken, wenn sie erneut weit kommen will.

TSV/FC Korbach – Altenlotheim. Die erste Runde war für beide lockerer Aufgalopp, nun wird es für beide mindestens ein richtig happiges Vorbereitungsspiel. Die Hansestädter – erstmals im Waldecker Pokal dabei – wollen den Heimvorteil nutzen, um den für sie neuen Wettbewerb weiter kennenzulernen. Die Gäste dürften angesichts ihrer Neuzugänge und dem nur hauchdünnen Ausscheiden im Kreispokal (im Elfmeterschießen gegen Freienhagen) aber auf Augenhöhe agieren.

Usseln – Lelbach/Rhena. Ein erster Vorgeschmack für die Upländer auf die Kaliber der neuen Saison. Der Aufsteiger wird sich gegen den Vorjahresdritten der KOL strecken müssen.

Ittertal/Marienhagen – Eppe/Niederschleidern. Zwei Plätze lagen Ende der vergangenen Saison zwischen den beiden Teams. Wie groß ist der Unterschied heute, wenn sich die Emde-Elf als Kreisoberligist vorstellt? Sicher nicht so groß, als dass den „Itterschen“ daheim keine Überraschung zuzutrauen wäre.

Hesperinghausen/Helmighausen/Neudorf – Wesetal. In diesem Spiel hofft die Dreier-SG auf eine Überraschung, wird dafür aber einen guten Tag erwischen müssen. Die Wesetaler sind favorisiert.

Odershausen – Bad Arolsen. Noch ein Spiel mit Überraschungspotenzial. Die Odershäuser haben immer wieder einmal angedeutet, dass sie Sahnetage erwischen können – wie beim Sieg im Südwaldeck-Cup 2018. Der A-Liga-Aufsteiger besiegte zum Auftakt Wellen/Wega klar, die Arolser müssen nach dem 12:1 in Landau mit deutlich mehr Gegenwehr klarkommen.

Ehringen – Waldeck/Netze. Die SG war mit dem 5:4 gegen Buchenberg/Ederbringhausen das einzige Team in Runde eins, das einen höherklassigen Gegner besiegte. Nun hat er im A-Liga-Duell Lust auf einen weiteren Achtungserfolg. Die Ehringer sind aber vor allem zu Hause nicht wirklich ein Aufbaugegner.

Berndorf – Adorf/Vasbeck.Die einen sind auf, die anderen eigentlich abgestiegen – das dürfte ein interessantes Duell werden. Die Gäste als im Pokal sehr erfolgreiches Team sind beim Cup-Gewinner von 2018 vielleicht sogar leichter Favorit. 

Kreispokal: Halbfinale in Freienhagen 

vor es mit der Ligasaison eine Woche später losgeht, steht das erste Kreisduell zweier Gruppenligisten schon an: Im Kreispokal-Halbfinale trifft an diesem Freitag ab 19 Uhr der Neuling SV Freienhagen/Sachsenhausen auf die SG Goddelsheim/Münden. 

Beide hatten viel Arbeit zu verrichten, um ins Halbfinale zu kommen. Die Lichtenfelser setzten sich bei Eintracht Edertal erst in der Verlängerung 4:3 durch. Noch einen Schritt weiter musste die Elf von Neu-Trainer Timo Kiepe gehen: Erst im Elfmeterschießen siegte sie in Altenlotheim. 

Und beide wissen: Leichter wird auch der Weg ins Endspiel wohl nicht. Da SV wie SG noch nicht richtig wissen, wo sie stehen, bleibt die Favoritenrolle unverteilt. Mehr als ein gutes Testspiel ist es für beide allemal. Schließlich ist das Finale und die mögliche Teilnahme an der landesweiten Pokalrunde nicht mehr weit (schä)

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