SG Landau siegt 4:0

Waldecker Pokal: Anraffer Frauen verpassen „Finale dahoam“

Gefühlswelten: Anne Bausen und Julia Schröder freuen sich mit Sarah Schütz (von links), die insgesamt dreimal traf, über das 3:0 für Landau/Wolfhagen. Anraffs Torhüterin Katrin Höhle drischt den Ball weg, und auch Teamkollegin Dania Haupt ist frustriert.
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Gefühlswelten: Anne Bausen und Julia Schröder freuen sich mit Sarah Schütz (von links), die insgesamt dreimal traf, über das 3:0 für Landau/Wolfhagen. Anraffs Torhüterin Katrin Höhle drischt den Ball weg, und auch Teamkollegin Dania Haupt ist frustriert.

Des öfteren begegnen sich in den nächsten Tagen die Fußballfrauen der SG Landau/Wolfhagen und des SV Anraff. Das erste Duell hat die Zwei-Kreise-SG für sich entschieden.

Im Waldecker Pokal der Saison 2020/21 zog Landau/Wolfhagen am Samstag durch einen 4:0-(1:0)Erfolg ins Endspiel ein, während die Anrafferinnen ihren Traum vom „Finale dahoam“ begraben mussten.

Nach der langen Corona-Pause wussten beide Teams nicht so recht, wo sie stehen. Aber vor allem die Gastgeberinnen zeigten direkt in der Anfangsphase, wo sie hin wollen: ins Finale in Anraff am 28. August. Folgerichtig fiel bereits in der sechsten Spielminute die Führung für die SG: Julia Schröder spielte einen Pass genau in die Schnittstelle der Anraffer Verteidigung und Sarah Schütz vollendete von rechts ins lange Eck.

Auch in der Folgezeit war Landau klar am Drücker, der SVA konnte sich bei seiner Torfrau Kathrin Höhle bedanken, dass bis zur Pause kein weiterer SG-Treffer fiel.

Auch in Durchgang zwei bestimmte Landau/Wolfhagen klar das Geschehen. So war es erneut Schütz, die einen schlecht gespielten Rückpass der Gäste erlief und auf 2:0 erhöhte (53.). Nach etwa einer Stunde machte sich bei beiden Mannschaften die Hitze bemerkbar, und es schlichen sich Ungenauigkeiten ins Spiel ein; wobei die Heimelf das Geschehen aber weiter klar bestimmte.

In der 70. Minute machte Schütz nach Pass von Schröder alles klar, ehe Anne Bausen nach Zuspiel von Schütz den Schlusspunkt setzte (89.) zu einem „im Großen und Ganzen verdienten Sieg für Landau“ – das sah Anraffs Coach Stefan Bischof so.

Es sei schon enttäuschend, das Finale verpasst zu haben, sagte er. „Wir konnten die vielen Ausfälle nicht kompensieren. Trotzdem haben die Mädels kämpferisch alles rein gehauen.“ Freilich war Hagen Marquradt zufriedener; zwar nicht unbedingt spielerisch, wo es noch einiges zu verbessern gebe. Wohl aber mit dem Gesamtauftritt: „Es war für die Mannschaft ein verdienter Sieg. Der Wille, die Einstellung und die geschlossene Teamleistung waren der Garant dafür“, sagte Landaus Trainer. (RM)

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