Adorf/Vasbeck 4:1 im Topspiel in Arolsen

Waldecker Pokal: SG Vöhl gewinnt Elfmeter-Krimi in Rhoden

Allein gegen drei: Henrik Wiegand (Höringhausen/Meineringhausen) sieht sich beim 6:1-Sieg seiner Elf Denis Kröger (links), Marvin Frekot und Torwart Björn Hasecke von der SG Fürstenberg gegenüber.
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Allein gegen drei: Henrik Wiegand (Höringhausen/Meineringhausen) sieht sich beim 6:1-Sieg seiner Elf Denis Kröger (links), Marvin Frekot und Torwart Björn Hasecke von der SG Fürstenberg gegenüber.

Die SG Vöhl/Basdorf/Werbetal hat als bis jetzt einziger Kreisligist das Viertelfinale im Waldecker Pokals der neuen Saison erreicht. Das Team von Steffen Lotze gewann in Rhoden im Elfmeterschießen.

Korbach - In den vier Duellen zwischen Kreisoberligisten gab es drei Heimsiege zu sehen – nur im Topspiel in Bad Arolsen setzte sich mit 4:1 der Gast SG Vasbeck/Adorf durch. Als letzte Partie der zweiten Runde steht das Derby zwischen dem TSV Ehringen und dem VfR Volkmarsen (Mittwoich) aus.

Roden/Schmillinghausen – Vöhl/Basdorf/Werbetal 6:7 (2:2, 2:2, 0:0) n.E. Nach einem extraspannende Finale vom Punkt bescherte Christopher Mixon als siebter Schütze den Gästen den glücklichen Sprung unter die besten Acht. Die Gastgeber hatten wegen der Hochzeit eines Spielers nur eine bessere Reserve aufbieten können, hätten aber dennoch beinahe das Rennen gemacht. Marvin Hoppe hatte sie in Führung gebracht (51.) und nach dem Ausgleich durch Daniel Heine führte ein Eigentor zum 2:1 für die SG Rhoden. Marlon Seibel machte es erst in der 90. Minute wett und rettete die Gäste damit in die Verlängerung mit dem Happy End im Elfmeterschießen.

Fürstenberg/Immighausen – Höringhausen/Meineringhausen 1:6 (1:3). Der gastgebende B-Ligist begann gut und hielt die Partie gegen den Favoriten 30 Minuten lang offen. Spielertrainer Anton Buckert erzielte zudem das erste Tor gegen „Hö/Mei“ in diesen Pokaltagen. Er traf nach Ecke per Kopf zum 1:1 (8.), nachdem Timo Kraft die Gäste drei Minuten vorher in Führung geköpft hatte. Till Balzer nutzte einen Abwehrfehler zum 1:2 (19.), doch als Knackpunkt erwies sich das 1:3 durch Marcel Bangert; die Gastgeber hatten vergeblich vorher ein Foulspiel moniert.

Einseitig dann die zweite Hälfte: Thomas Pendzich (57.), Adam Pendzich (75.) und zu guter Letzt Latif AlHomssi mit einem herrlichen Treffer per Hacke erzielten den Endstand. Rund 100 Zuschauer sorgten für eine gute Kulisse. Fürstenbergs Vorsitzender Thorsten Schnatz lobte hinterher ihre Disziplin: „Es war wirklich gut.“

TSV/FC Korbach – SG Edertal 4:1 (2:0). Korbach beherrschte die Partie weitgehend, ließ allerdings zunächst alle Chancen aus. Zudem wurde in der 25. Spielminute ein Tor nicht gegeben. Den Bann bracht Sven Leonhardt mit einem Doppelschlag zum 2:0 (33., 36.). Nach einem Foul schied er anschließend verletzt aus.

Das 3:0 markierte ebenfalls ein Nachwuchsmann, Kevin Walger, der einen Pass von Fabian Jaslar verwertete (49.). Die nächste Großchance vergab Valerij Walger (56.), auf der anderen Seite machte es Marius Bänfer besser und brachte die SG nach einem Torwartfehler heran (65.). Spannend wurde die Partie nicht mehr, kurz vor Schluss stellte Florian Fricke den verdienten Endstand her.

Bad Arolsen – Adorf/Vasbeck 1:4 (0:2). Die Gäste gewannen die sehr gute Partie verdient. Offen die erste Halbzeit, in der Neuzugang Niklas Linnekugel die SG in Führung brachte (25.). Arolsen, das nicht in Bestbesetzung antreten konnte, hatte danach seine stärkste Phase, Julius Müller und Artur Berger vergaben beste Chancen zum Ausgleich. Mit dem Halbzeitpfiff traf Henrik Radke zum 0:2, allerdings aus abseitsverdächtiger Position.

Nach 60 Minuten sah TuS-Spieler Eduard Weber die Gelb-Rote Karte, zehn Minuten später nutzte Simon Kraus einen Konter zum 0:3 (70.). Müller brachte Arolsen heran (78.), und trotz Unterzahl war der TuS am Drücker, Berger verpasste den Anschluss. In der vorletzten Minute entschied der Schiedsrichter in einer unübersichtlichen Situation auf Strafstoß, den Andre Böhle zum Endstand nutzte.

Buchenberg/Ederbringhausen – Lelbach/Rhena 2:1 (1:1). Ein glücklicher Heimsieg der FSG. Zu verdanken hatte es sie ihn Torhüter Daniel Bärenfänger, der eine Vielzahl bester Chancen zunichte machte. Zudem traf Martin Pintea zum frühen 1:0 (3.). Die FSG bestimmte die ersten 25 Minuten, Dennis Brussmann und Benedikt Schweitzer verpassten ein zweites Tor. Umgekehrt führte der erste nennenswerte Angriff der Gäste gleich zum 1:1 durch Nico Benn (40.).

Nun rückte Bärenfänger in den Mittelpunkt, bis zur Halbzeit entschärfte er vier Großchancen. Nach der Pause standen die Hausherren unter Dauerdruck, doch „Bärchen“ wuchs über sich hinaus und hielt gegen Benn selbst einen Strafstoß. Als er einmal geschlagen war, rettete Jörn Kümmel auf der Linie. Die Entscheidung fiel in der 73. Minute, als Daniel Fleck zum 2:1 abstaubte. Lob bekam auch Tobias Materna für seine Abwehrleistung.

Eimelrod – Eppe/N’Schleidern 0:5 (0:3). Eine recht einseitige Anlegenheit, in der Eimelrod allerdings ein Tor verdient gehabt hätte. Patrick Messner (25.) und Carsten Wilke (34.) vergaben die Chancen dafür. Der Kreisoberligisr war vor allem mit langen Bällen gefährlich und nutzte zudem zwei Freistöße zu Treffern. Kurz vor Schluss holte sich Marco Rupprath „Gelb-Rot“ wegen Ballwegschlagens ab. Die Tore: 0:1, 0:4 Tim Emde (7., 57.), 0:2 Lars Vahland (45.+2), 0:3 Niklas Sauerwald (45.+4), 0:5 Patrick Lichte (87.).

Usseln – Berndorf 4:2 (3:1). Der TuS war vor dem Tor abgeklärter und gewann verdient. Die Führung gelang in ausgeglichenen ersten 20 Minuten aber Berndorf, nach Ecke traf Martin Kaiser (17.). Der starke Jan-Louis Bender rückte erstmals in der 25. Minute in den Blickpunkt, als er rüde gefoult wurde; den fälligen Strafstoß versenkte Tim Koch. Direkt danach stellte Bender nach Flanke von Manuel Emde auf 2:1. Julian Köster erhöhte nach Doppelpass mit Tobias Schweinsberg (42.). Ein Kontertor von Niclas Schmidtmann brachte den TSV heran (53.), doch Bender hatte die Antwort zum Berndorfer K.o. parat (61.).  (mn/dv)

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