Auch „Hö/Mei“ und Arolsen im Halbfinale

Waldecker Pokal: TSV/FC Korbach siegt vom Punkt

Zwei Teams gleichauf: Dieser Zweikampf zwischen dem Korbacher Fabian Jaslar (rechts) und Lukas Bornemann (Adorf/Vasbeck) zeigt, wie umkämpft die Partie war.
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Zwei Teams gleichauf: Dieser Zweikampf zwischen dem Korbacher Fabian Jaslar (rechts) und Lukas Bornemann (Adorf/Vasbeck) zeigt, wie umkämpft die Partie war.

Nach einem Elfmeterdrama haben die Fußballer des TSV/FC Korbach das erste Mal überhaupt ein Halbfinale im Waldecker Pokal erreicht. Unglücklicher Verlierer: die SG Vasbeck/Adorf.

Korbach - Nach 120 Minuten entschied die Mannschaft von Uwe Tenbusch das Viertelfinale gegen die Diemelseer vom Punkt mit 4:3 für sich, nachdem es nach 120 Minuten 1:1 gestanden hatte. Die SG Höringhausen/Meineringhausen und der TuS Bad Arolsen kamen dagegen locker weiter – die Favoriten erfüllten ihre Rolle jeweils mit 5:0 gegen die SG Wesetal beziehungsweise in Ehringen. Als einziger A-Ligist hatte am Dienstag der SV Ittertal die Vorschlussrunde des Wettbewerbs der Saison 2019/20 erreicht.

TSV/FC Korbach – Vasbeck/Adorf 5:4 (1:1, 1:1, 1.1) n.E. Wären Zuschauer erlaubt gewesen, sie hätten einen hochspannenden Abend erlebt. Den besseren Start hatten die Gäste aus Diemelsee erwischt. Schon nach acht Spielminuten knallte Marco Linnekugel den Ball an die Latte. Sieben Minuten später die Führung für die SG: Andre Böhle traf nach einem Freistoß für den Pokalvierten des Jahres 2019.

Die Gäste blieben am Drücker, brachten den Vorsprung aber nicht in die Pause. Unmittelbar vor dem Halbzeitpfiff gelang dem jungen Kevin Walger nach einem langen Pass in die Spitze der Ausgleich. Nach Wiederanpfiff erspielte sich Korbach mehr Spielanteile, vergab aber seine Chancen, etwa durch Raphael Leibfacher. Auch in den 30 Extra-Minuten hatte der TSV/FC etwas mehr vom Spiel, doch die SG war keineswegs chancenlos.

Vom Punkt waren die Kreisstädter dann die Glücklicheren: Für sie trafen Leibfacher, Daniel Kinzel, David Will und Dominik Imöhl. Für die Gäste versenkten lediglich Lukas Bornemann, Noa Simon Kotthoff und Andre Böhle ihre Elfmeter.

Höringhausen/Meineringhausen – Wesetal 5:0 (4:0). Eine einseitige Partie. „Hö/Mei“ dominierte das Spiel gegen die Gäste von Beginn an und deutlicher als beim 2:0 in Kleinern am vergangenen Freitag. Bereits nach fünf Spielminuten erzielte Nico Martin den Führungstreffer. Die Hausherren erarbeiteten sich eine Torchance nach der anderen, Latif Al Homssi (29.) und Kapitän Henrik Wiegand (30.) nutzten sie zum 3:0-Zwischenstand.

Ein Doppelschlag von Nico Martin (45., 51.) sorgte dann für den 5:0-Endstand einer Partie, die noch deutlicher hätte ausfallen können. Überragend beim Sieger war Spielführer Wiegand.

Ehringen – Bad Arolsen 0:5 (0:2). Das Ergebnis geht in der Höhe in Ordnung. Von Beginn an war der Kreisoberligist aus Arolsen spielbestimmend und ging nach zehn Spielminuten durch Sebastian Kirchner in Führung. Obwohl die Ehringer in der ersten Halbzeit einigermaßen mithalten konnten, kassierten sie den zweiten Treffer durch Sergei Geronimei (30.).

Wenige Sekunden nach Wiederanpfiff war das Spiel entschieden, als TuS-Kapitän Julius Müller zum 3:0 für die Gäste traf. Die faire Pokal-Partie wurde daraufhin einseitig und von den Ehringern kam nur noch wenig Gegenwehr. Artur Berger (69.) und Justin Wäscher (81.) sorgten für den 5:0-Endstand. „Trotz des höherklassigen Gegners hatten wir uns mehr vorgenommen“, sagte Ehringens Co-Trainer Harry Böse, „die Enttäuschung ist natürlich groß.“  (sk/mn)

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