Nord-Süd-Derby der Gruppenliga am Sonntag (15 Uhr) zwischen der SG und dem Neuling VfR

Volkmarsen will mutig sein, Wildungen will den ersten Sieg

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Brust raus. Der VfR Volkmarsen will als Neuling nicht in gebückter Haltung beim Gruppenliga-Spitzenteam SG Bad Wildungen antreten, obwohl ihnen ihr Torjäger Luca Siciliano fehlen wird, der in dieser Szene gegen Jan Leyhe (Ederbringhausen) ins Hintertreffen geraten ist.

Bad Wildungen. Premiere: Erstmals begegnen sich die SG Bad Wildungen/Friedrichstein und der VfR Volkmarsen - ihr letztes Aufeinandertreffen war 2008 in der Bezirksliga - in einem Kreisderby der Gruppenliga. Der Aufsteiger reist sogar mit mehr Punkten auf dem Konto an.

Für Bad Wildungen ist aber mit dem Zähler aus Körle die punktelose Ära vorbei, die Mannschaft knüpfte lange Zeit endlich wieder an die starke Rückrunde an. „Über 70 Minuten haben wir Gesicht gezeigt und richtig guten Fußball gespielt, davon 35 Minuten in Unterzahl, von daher ist es schade, dass wir nicht mit der vollen Ausbeute nach Hause gekommen sind. Doch leider waren wir für einen Moment unkonzentriert, deshalb müssen wir jetzt gegen Volkmarsen den ersten Dreier holen“, macht Trainer Daniel Döring eine klare Ansage für das Derby am Sonntag (15 Uhr).

Personell kann Döring aus dem Vollen schöpfen, die rechtzeitige Rückkehr von Urlauber Iven Krüger ist zwar noch offen, aber gegen Körle hat Florian Becker als Stellvertreter im linken Mittelfeld eine überzeugende Leistung geboten.

Im Derby zwischen den Süd- und den Nordwaldeckern stehen die Gastgeber vermutlich mehr unter Zugzwang. Die Spieler von Leon Winkelheide und Thomas Salokat können nach dem 3:1-Derbysieg über Waldeck vergleichsweise befreit aufspielen. „Der Erfolg gegen einen etablierten Gegner wie Waldeck war enorm wichtig. Jetzt haben wir das Gefühl, in der Liga angekommen zu sein“, freute sich VfR-Coach Thomas Salokat über die ersten Zähler in der höheren Spielklasse.

Der Übungsleiter der Kugelsburgstädter rechnet sich gegen Wildungen nun ebenfalls etwas Zählbares aus. „Dafür müssen wir aber mutig sein und an unsere Leistungsgrenze gehen." (ahi/jap)

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