Döring-Elf verliert das Gruppenliga-Derby gegen den TSV mit 0:3

Altenlotheimer Lupfer sitzen, Wildunger Abwehr patzt

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Torwart Niclas Köhler und Wildungens Bester, Stefan Jobs, können den Schuss von Karsten Trachte nicht verhindern. Altenlotheims Stürmer traf in dieser Szene nicht, siegte aber mit seiner Elf mit 3:0.

Bad Wildungen. Auch das Derby gegen den ebenfalls gebeutelten TSV Altenlotheim hat der SG Bad Wildungen/Friedrichstein nicht zur Wende verholfen. Nach dem 0:3 steht die Döring-Elf nun hinter dem verdienten Sieg

In der ersten Viertelstunde bekam Wildungen nichts zustande. Die Gäste hingegen ging beherzt zur Sache und führten alles andere als unverdient. Typische Altenlotheim: Die gefährlichsten Szenen entstanden nach Freistößen. Einer von Karsten Trachte aus sechs Metern - SG-Keeper Köhler hatte den Ball in die hand genommen, nachdem Schneider den Ball gestoppt hatte - sprang von der Mauer zurück und landete bei Kai Bremmer, der aus 18 Metern das Leder ins Tor bugsierte (17.) 

Der Weckruf für die Gastgeber war da, aber die Reaktion fiel zunächst verhalten aus. Dann aber doch die Chance zum Ausgleich: Kevin Wathling war frei durch, schoss aber den Keeper an, anstatt den Ball über diesen zu lupfen (43.).

Dreimal wollte bzw. musste Wildungens Coach Daniel Döring in der Pause wechseln. Dies brachte eine gewisse Belebung, aber trug nicht entscheidend zum Ergebnis bei – im Gegensatz zu den Wechseln von Altenlotheims Trainer Günther Eisenmann. Er brachte unter anderem Marc-André Garthé. Und der überlupfte, von Trachte schön eingesetzt, in der 66. Minute SG-Keeper Köhler zum 2:0 – ein Tor genau zur rechten zeit in die Drangperiode der Gastgeber hinein.

Die mussten dann den endgültigen K.o. quittieren. Köhler rettete noch gegen Garthe (70.), aber eine Minute später ließ er sich von Kai Bremmer mit einem Freistoß von der Mittellinie überlisten, der Mauer und Torwart "überlobte". 

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