Hubertus Albers bleibt Sportlicher Leiter

SC Willingen: Eric Teipel künftig Co-Trainer von Rainer Schramme

Stehen für zwei wichtige Personalien beim SC Willingen: Eric Teipel (links), der künftige Co-Trainer, und Christoph Keindl (rechts), der künftige Ex-Spieler. 
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Stehen für zwei wichtige Personalien beim SC Willingen: Eric Teipel (links), der künftige Co-Trainer, und Christoph Keindl (rechts), der künftige Ex-Spieler. 

Das neue Trainergespann steht und ein Leistungsträger geht: Verbandsligist SC Willingen bereitet sich auf die Zeit vor, wenn der Fußball endlich wieder rollt – und auch auf die nächste Saison.

Willingen – Dann wird Rainer Schramme weiter die Upländer trainieren, allerdings mit einem neuen Kompagnon. „Ich werde etwas kürzertreten“, erklärte Hubertus Albers, „ich bleibe aber dem Vorstand als Sportlicher Leiter erhalten.“ 

In dieser Funktion hat er in Eric Teipel einen Spieler aus dem aktuellen Kader als Co-Trainer verpflichtet. Damit habe er dem allgemeinen Wunsch nach einer internen Lösung entsprochen.

Teipel, der die B-Lizenz besitzt, hat schon Trainer-Erfahrungen in der Nachwuchsarbeit gesammelt, er betreut aktuell die B-Junioren der JSG Upland. Der 25-jährige Defensivspieler aus Kallenhardt, groß geworden im Jugend-Leistungszentrum des SC Paderborn, hatte im vergangenen Sommer nahtlos als Neuzugang vom SV Brilon sofort den Sprung in die Verbandsliga geschafft.

"Junger Mann mit neuen Ideen"

„Er ist ein junger Mann mit neuen Ideen“, sagte Albers, „zusammen mit Rainer als erfahrenem Hasen sollte das funktionieren.“ Schramme selbst hat auch keine Bedenken: „Ich sehe die Sache sehr positiv.“

RainerSchrammeVertragsverlängerung nur Formsache.

Für die Verlängerung seines Vertrags beim aktuellen Tabellendritten, nun als Chefcoach, benötigte der 48-jährige Berndorfer keine Bedenkzeit. „Es läuft ja sehr, sehr gut und ich komme gut mit der Mannschaft klar.“ Zu der gehört auch Teipel weiterhin. „Er darf uns als Spieler nicht verloren gehen“, sagte Schramme angesichts des nicht allzu großen Kaders. 

Zumal zur neuen Runde in Christoph Keindl der langjährige Kapitän ausscheidet. Der 31-Jährige wird wie berichtet Spielertrainer beim westfälischen Bezirksligisten FC Assinghausen.

Kader wird mit Junioren aufgefüllt

Ansonsten dürfte die Mannschaft zusammenbleiben. „Wir haben mit allen gesprochen“, erzählte Albers, aber wegen der Corona-Krise müsse hier und da noch „finalisiert“ werden. Aufgefüllt wird der Kader mit den aufrückenden A-Jugendlichen, die teilweise schon Einsätze hatten. Externe Neuzugänge stehen, Stand jetzt, noch nicht auf der Liste. Der Kontakt zu einigen Kandidaten war da, aber, so Albers, „das war nicht umsetzbar“.

Insgesamt spielt bei dieser Thematik auch eine gewisse Verunsicherung hinein. Wann endet die Zeit nur mit individuellem Fitnessprogramm mit Laufen oder Stabilisationsübungen – und vor allem wie? Können die Willinger zum Beispiel weiter auf den Hessenliga-Aufstieg hoffen? 

Albers sieht längere Vorbereitung als erforderlich an

Erste Antworten erwarten sie an diesem Samstag, dann will der Verbandsvorstand kurzfristige und weitergehende Regelungen finden. „Es wird harte Entscheidungen geben“, meint Schramme, „aber anders funktioniert es wohl nicht.“

Sein Noch-Trainerpartner Albers sieht ein weiteres Problem und denkt dabei an die Gesundheit der Spieler. „Wenn wir am 30. April wieder trainieren dürften, dann könnten wir ja nicht am 1. Mai schon wieder spielen.“ Zehn bis 14 Tage seien nötig, um wieder in Schwung zu kommen und fit zu werden. „Die Verletzungsgefahr ist viel zu hoch, wenn gleich wieder voll gegen den Ball getreten wird.“

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