Umgebaute Upländer Mannschaft mit ganz schwachem Defensivverhalten

SC Willingen beim 0:3 in Eschwege chancenlos

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Der einzige in Normalform: Willingens Torhüter Yannick Wilke verhinderte mit einigen Glanzparaden eine noch höhere Niederlage.

Willingen. Das war gar nichts. Der SC Willingen hat beim 0:3 (0:3) in der Verbandsliga-Partie in Eschwege eine ganz schwache Vorstellung geliefert und konnte froh sein, nicht noch höher verloren zu haben.

Trainer Uwe Schäfer hatte sein Team gegenüber dem 2:2 in Sand etwas umgebaut. Für den beruflich verhinderten Florian Heine und Christoph Keindl, der mit dickem Fuß zunächst auf der Bank saß, rückten Niklas Michel und Patrick Wissemann in die Startelf.

Schon nach fünf Minuten gingen die Gastgeber in Führung, als Tadeis Gambetta eine Flanke von Stephan Montag trocken aus zwölf Metern verwertete. Nach einer Halbchance für Giovanni Struijk klärte auf der Gegenseite Willingens Keeper Yannick Wilker per Reflex gegen Marius Jung zur Ecke (16.). Die zweite halbwegs gute Gelegenheit für die Gäste hatte Rene Huneck auf dem Fuß, aber sein Heber ging über Tor und Torwart (26.). Ansonsten aber waren die Upländer mit Defensivarbeit gefordert und diesmal in vielen Situationen in allen Mannschaftsteilen überfordert. So bauten Gambetta (29.) und Patryk Nouri (39.) den Vorsprung verdient aus.

Die zweite Hälfte gestaltete die Elf von Trainer Uwe Schäfer offener, ein Stück weit auch, weil Eschwege etwas die Zügel schleifen ließ. Vielleicht wäre die Sache nochmal interessanter geworden, wenn der Schuss von Huneck aus dem Gewühl im Strafraum nicht noch auf der Linie geklärt worden wäre (56.). Das blieb aber gleichzeitig auch die einzige nennenswerte Torgelegenheit. 

Auf der anderen Seite hätte dagegen durchaus noch öfters rappeln können. Aber Yannick Wilke, der einzige Willinger in Normalform, unterstrich nicht nur im „Zweikampf“ gegen Gambetta (63. und 70.) seine Klasse. In der Form und mit der Einstellung müssen sich die Willinger in der Tabelle eher nach unten richten.

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