TSV Rothwesten nutzt Abwehrschwächen und mauert sich zum Auswärtssieg

SC Willingen verliert ganz schwaches Spiel mit 2:3

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Seine zwei Treffer haben diesmal nicht gereicht: Florian Heine (links) setzt vor dem Rothwestener Dejan Bojic zum Fallrückzieher an.

Willingen. Die erste Heimpleite ist perfekt: Ein ganz schwaches Fußballspiel mündete in der 2:3 (1:2)-Niederlage des SC Willingen gegen den TSV Rothwesten.

Schon nach zwei Minuten hieß es 0:1, als die vom Anpfiff weg mit fünf, sechs Leuten in der Willinger Hälfte attackierenden Gäste die schläfrige SCW-Defensive überraschten; Kristian Noja musste den Pass von Eltioni Pietri nur einschieben.

In der neunten Minute bereits das 0:2, als Alexander George mit einem langen Diagonalball erneut Noja fand und der reichlich unbehelligt einschieben konnte; der Upländer Abwehr fehlte gegen die tiefstehende Sonne erneut der Durchblick. Wieder nur fünf Minuten später brachte Florian Heine nach klasse Vorarbeit von Giovanni Struijk die Platzherren wieder heran – 1:2 (14.).

 Spätestens ab da stellten die biederen Gäste das Fußballspielen ein, konzentrierten sich auf das Zerstören des Spiels des Gegners und kassierten je Hälfte drei gelbe und eine gelb/rote Karte. Die Willinger kamen zwar zu Chancen, vor allem durch Heine (20./30./31.), aber letztlich ließen sie sich auf den Rothwestener Kampf und Krampf ein. Die destruktive Spielweise wurde noch forciert, nachdem erneut Noja ziemlich unbehelligt eine Ecke von Pietri aus sechs Metern zum 1:3 eingeköpft hatte (53.).

 Heine verpasste die schnelle Antwort (55.), ehe der Ex-Altenlotheimer nach 66 Minuten doch den Anschluss schaffte. Mit Fußball hatte das Geschehen auf beiden Seiten längst nichts mehr zu tun. Rothwesten setzte nach der Ampelkarte gegen Igor Losic (82.) nur noch auf Befreiungsschläge. Das reichte dann doch, nachdem Steffen Butterweck in der vierten Nachspielminute an der Querlatte gescheitert war.

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