Trainer Uwe Schäfer fordert am Samstag im Verfolgerduell sich auf das Wesentliche zu konzentrieren

SC Willingen will gegen Weidenhausen zurück zur alter Heimstärke

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Wieder im Kader: Jan-Henrik Vogel (rechts) behauptet sich hier beim letztjährigen 3:2 im Zweikampf gegen den Weidenhäuser Manuel Toro Moreno.

Willingen. Die Duelle waren immer schon interessant bis prickelnd. Auch dieses Mal spricht viel dafür, denn mit dem Tabellensiebten SC Willingen und dem Sechsten SV Weidenhausen stehen sich morgen (16 Uhr) zwei Teams aus dem erweiterten Verfolgerfeld direkt gegenüber.

Die Gastgeber haben sich zuletzt doch sehr launisch präsentiert, so wechselten sich in den letzten sechs Spielen Niederlage und Sieg ab. Nach dem 2:1 in Petersberg gehen die Punkte nun wieder an den Gegner? „Jede Serie ist auch dafür da, sie zu brechen“, widerspricht SCW-Trainer Uwe Schäfer.

Sören Gonnermann: 152 Tore in fünf Jahren

Gleichwohl weiß er, dass das gegen die Adler nicht einfach wird. „Das 1:5 gegen Lehnerz II gibt keine Auskunft über ihr aktuelles Leistungsvermögen.“ Vielmehr erinnert er ans letzte Aufeinandertreffen mit der Elf von Trainer Marco Wehr im Hoppecketalstadion, als nach einer 3:0-Führung beim 3:2 fast noch der „Dreier“ verpasst worden wäre. „Die sind auch von der Physis her weit vorne anzusiedeln“, so Schäfer. Im Rückspiel gewann sein Team im Übrigen auswärts 1:0. 

Auch die Willinger Fußballer verbinden mit dem SV Weidenhausen immer gleich den Namen Sören Gonnermann. „Deren Spiel steht und fällt mit ihm“, ist der Torjäger seit Jahren eine Ausnahmeerscheinung. „Jeder weiß um seine Qualitäten, aber trotzdem macht er immer seine Buden, er ist unberechenbar.“ Die Bilanz ist beeindruckend: 152 Verbandsliga-Tore in den vergangenen fünf Jahren; die zwölf in dieser Runde eingeschlossen. „Da müssen wir uns was einfallen lassen“, so Schäfer. Allerdings entscheidet sich der Einsatz des 28-jährigen Landwirts kurzfristig, die letzten beiden Spiele hat er wegen einer Mandelentzündung gefehlt.

„Das ist eine seit Jahren gewachsene Mannschaft“, hat Schäfer den nötigen Respekt vor dem Gegner, „wir aber auch“. Was seiner Truppe momentan fehlt, das ist die Konstanz. „Die müssen wir möglichst schnell wiederfinden“, fordert er von seinen Spielern, „dass sie sich auf das Wesentliche konzentrieren“.

Torwart Yannick Wilke angeschlagen

Und damit auch 90 Minuten überzeugen, denn nur wie zuletzt die zweite Halbzeit beim 2:1-Arbeitssieg in Petersberg dürfte morgen zu wenig sein. Wieder in die Waagschale geworfen werden soll die beim 2:3 gegen Rothwesten abhanden gekommene Heimstärke. „Damit wollen wir uns zunächst oben festsetzen“, hofft Schäfer. Beim Unterfangen siebter Saisonsieg kann wieder Spielmacher Jan-Henrik Vogel helfen. Fraglich ist allerdings Torwart Yannick Wilke, der in Petersberg einen Schlag aufs Knie bekommen hat; für ihn würde Namensvetter Lukas zwischen die Pfosten rücken.

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