Wintercheck, Teil 2: die Abstiegszone

Die halbe Kreisoberliga zittert noch

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Zwei, die es treffen kann: Die SG Vöhl (mit Christian Bunse/r.) und die SG Adorf (mit Vincent Figge und Keeper Sascha Schröder).

Wo beginnt die Abstiegszone der Kreisoberliga Waldeck? Zwei Mannschaften steigen ab, eine dritte erhält eine Zusatzchance in der Relegation – das ist die „gesetzliche“ Ausgangslage vor dem Start in die zweite Saisonhälfte am Wochenende.

Da der Abstand zwischen dem Drittletzten und dem Neunten aber nur drei Punkte beträgt, muss man aber kein Prophet sein, um vorauszusagen: Es gibt kein Mittelfeld; weil selbst Höringhausen/Meineringhausen und Ense/Nordenbeck (schon drei Spiele mehr ausgetragen) als Siebter und Achter noch nicht auf der sicheren Seite sind. 

Den TuS Bad Arolsen und Höringhausen hatten viele weiter oben erwartet, wo ein Quartett versucht, Spitzenreiter Mengeringhausen aufzuhalten.

Auch den TSV Berndorf hatte man weiter oben erwartet. Wie Arolsen und "Hö/Mei" wird sich die Schramme-Elf aber wohl „bekrabbeln“. 

Die beiden Edertaler Mannschaften liegen überraschenderweise beide erst bei 18 Zählern. Für die SG Vöhl und die Blau-Gelben Korbacher ist die Abstiegszone nichts Neues – vielleicht ein Vorteil. Die Vöhler steigerten sich vor dem Winter und müssen sich noch nicht abschreiben. 


Beyer gibt auf

Adorf/Vasbeck, Drittletzter – damit hatte wohl kaum einer gerechnet. Man darf gespannt sein, wie die Scheele-Elf mit dieser Situation fertig wird. Am Tabellenende sieht es für die Reserve des SC Willingen düster aus. Und nun hat auch noch Trainer Andreas Beyer das Handtuch geworfen. Selbst mit Unterstützung aus der „Ersten“ droht der Abstieg. 

Den zweiten Absteiger vorherzusagen, damit tut sich die Liga schwer, weil die Tabelle den wahren Stand noch nicht widerspiegelt – von 15 bis 18 reicht die Zahl der absolvierten Spiele eines Teams. Und weil sich nahezu alle Trainer einig sind: So ausgeglichen war die KOL noch nie. „Wenn du nur 80 Prozent der Leistungsfähigkeit abrufst, ist die Niederlage vorprogrammiert“, so der Tenor. Auch dies macht die zweite Saisonhälfte in der unteren Hälfte der Tabelle spannend. (dv)

Was beim Trio auf den Abstiegsplätzen besser werden muss, warum sich die meisten nicht in Gefahr sehen und wer noch auf Rang zwei schielt, lesen Sie in der Mittwochausgabe der WLZ!

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