Kreisfußballwart Gottfried Henkelmann zieht Termine in Pokalwettbewerben vor

Wohl normale Runde in Kreisoberliga

Hoch das Bein: Furkan Saki vom Kreisoberligisten Eintracht Edertal (rechts) ist vor Bastian Hovenkamp (SC Willingen II) am Ball.
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Hoch das Bein: Furkan Saki vom Kreisoberligisten Eintracht Edertal (rechts) ist vor Bastian Hovenkamp (SC Willingen II) am Ball.

Nachdem das Hessische Ministerium des Innern und für Sport die Aufhebung der bisherigen Beschränkungen des Spiel- und Trainingsbetriebes ab dem 1. August 2020 in Hessen verkündete, hat der Hessische Fußball-Verband (HFV) im Rahmen einer Vorstandssitzung den Einstieg in die einzelnen Wettbewerbe geregelt.

Freundschafts- und Testspiele sind demnach in Hessen wieder ab dem 1. August 2020 möglich. Frühestmöglicher Austragungstermin für Spiele im Rahmen der Pokalwettbewerbe ist der 15. August 2020. Die Meisterschaftsrunden beginnen wie bisher geplant ab dem ersten Wochenende im September 2020. Wir beleuchten die Auswirkungen der Entscheidungen:

Hygienekonzept

Voraussetzung für die Austragung von Spielen ist in allen Fällen, dass das HFV-Hygienekonzept, das in Kürze veröffentlicht werden wird oder das eigene behördlich genehmigte Hygienekonzept der beteiligten Vereine Anwendung findet.

„Bei aller Vorfreude auf den baldigen Beginn, sind die Hygienevorschriften weiterhin gültig und zwingend zu beachten. Welche Maßnahmen hierfür notwendig sind, erläutert der HFV in der kommenden Woche ab heute bis zum Freitag jeweils ab 18 Uhr bei den angebotenen eineinhalbstündigen kostenlosen Videoschulungen. Jeder am Spielbetrieb teilnehmende Vereine sollte unbedingt hieran teilnehmen und sich umgehend anmelden, damit er die Vorgaben einhalten kann“, sagt Gottfried Henkelmann. Der Waldecker Kreisfußballwart verweist auf seine Mail an die KLubs vom Freitag und fügt an: „Nur auf den Platz zu gehen und zu spielen, geht nicht!“.

Waldecker Pokal

Weil die Waldecker Pokalspiele offiziell wie Freundschaftsspiele behandelt werden, hat Henkelmann die noch ausstehenden Viertelfinalbegegnungen der Saison 2019/2020 TSV/FC Korbach gegen die SG Adorf/Vasbeck, SV Ittertal gegen den TuS Usseln, SG Höringhausen/Meineringhausen gegen die SG Wesetal und TSV Ehringen gegen den TuS Bad Arolsen am 11. und 12. August (18.30 Uhr) angesetzt, wobei sich die Vereine noch auf den genauen Spieltermin einigen müssen.

Ein Vorziehen des Spieltermins auf den 9. August ist möglich. Die Halbfinals finden am 26. August statt. Auch die geänderten Spieltermine des Waldecker Pokals in der Saison 2020/2021 stehen nun fest: 1. Runde: 7. August 2. Runde: 14. August 3. Runde: 21. August Halbfinale: 9. September

Bitburger Kreispokal

Wie beim Waldecker Pokal hat Henkelmann auch hier die Möglichkeit genutzt, mit dem Kreispokal (Pflichtspiele) der Saison 2020/2021 nun früher beginnen zu können, „um den am 6. September beginnenden Serienspielbetrieb nicht auch noch zusätzlich mit Pokalspielen zu belasten“. Die Termine: 1. Runde:15./16. August 2. Runde: 22/23. August 3. Runde: 29./30. August Halbfinale: 14. Oktober

Am 25. August findet zudem das Endspiel um den Kreispokal 2019/2020 in Goddelsheim zwischen der SG Goddelsheim/Münden und dem SC Willingen statt.

Kreisoberliga

Nachdem sich etwas mehr als die Hälfte der 17 Waldecker Vereine für eine normale Runde mit Hin- und Rückserie ausgesprochen hatte, deutet nun alles auch darauf hin. Eine einfache Runde, die einige Waldecker Klubs gerne gesehen hätten, ist nun endgültig vom Tisch, da der Verbandsvorstand, bestehend aus dem Präsidium und den Kreisfußballwarten beschloss, dass es ab der Kreisoberliga keine einfache Runde geben darf.

Allerdings ließen die HFV-Funktionäre „eine Alternative“, so Henkelmann, zu dieser Regelung zu, die folgendermaßen aussieht: Dabei würde die Kreisoberliga in zwei Staffeln geteilt, wobei diese nach Hin- und Rückspielen mit einer Aufstiegs- und Abstiegsrunde fortgesetzt werden würde. „Der große Pferdefuß dieser Regelung ist aber, dass dann die Schlüsselzahlen bei Vereinen mit erster und zweiter Mannschaft nicht mehr zusammenpassen würden“, sagt Henkelmann. So würden die zweiten Mannschaften „nur noch bei glücklichen Umständen“ vor der ersten Mannschaft spielen, während im Normalfall sogar die Spieltage der beiden Teams auseinanderfallen würden.

Henkelmann will dieses eher unrealistische Modell, das nicht unbedingt mit viel weniger Spielen verbunden wäre, den Klubs in einer Videositzung am Mittwoch näher erläutern.

Kreisliga C

Die unterste Spielklasse in Waldeck kann wie von 17 der 18 Vereinsvertreter gewünscht, indes eine einfache Runde spielen, so Henkelmann, da sie im Gegensatz zu A-Liga (14) und B-Liga (13) mehr als 14 Mannschaften aufweist.

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