Ansturm auf Gemündener Reitturnier

1450 Nennungen für 31 Prüfungen

Mona Pech vom RV Bad Wildungen und Dow-Jones beim Turnier im Vorjahr. Reiterin und Pferd stehen auch diesmal auf der Meldeliste.
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Mona Pech vom RV Bad Wildungen und Dow-Jones beim Turnier im Vorjahr. Reiterin und Pferd stehen auch diesmal auf der Meldeliste.

Gemünden - Am Donnerstag geht‘s los, am Wochenende weiter: Der RFV Gemünden richtet sein Reitturnier traditionell um den 1. Mai aus. An drei Tagen gibt es ein volles Programm auf Spring- und Dressurplatz.

Eigentlich sollte erst am Mittwoch Nachnennschluss für das Gemündener Turnier sein. Doch die Organisatoren vom veranstaltenden RFV mussten die Reißleine ziehen; am 8. April war Ende - weil es deutlich mehr Nennungen gab, als erwartet. „Sonst hätten wir den Freitag dazunehmen müssen“, erklärt Pressewartin Melanie Hose. Gerade weil der Verein im Herbst aber auch noch die Verbandsmeisterschaften ausrichtet, sollte das den Mitgliedern und Helfern nicht zusätzlich zugemutet werden.

1450 Nennungen liegen vor, einige Hundert mehr als im Vorjahr; in manchen Prüfungen sind mehr als 70, teilweise sogar 80 Starts geplant. „Das ist schon krass“, sagt Hose. „So viele hatten wir vor vielen Jahren zuletzt.“ Das Meldeergebnis zeigt: Das Gemündener Turnier ist für die Aktiven attraktiv - sowohl für Spring- wie auch für Dressurreiter. Prüfungen bis zur schweren Klasse locken auch professionelle Sportler in die Wohrastadt, die leichten und mittelschweren Springen und Dressuren werden mindestens genauso gut angenommen.

Seriensieger Frank Plock aus Borken taucht zwar nicht auf der Starterliste auf, dafür aber aus seinem Stall unter anderem Shari Zey. Gut möglich, dass Plock - wie bereits häufig praktiziert - Startplätze übernimmt und doch in den wertigsten Prüfungen um Siege, Platzierungen und damit verbundene Preisgelder mitreitet. Doch die Konkurrenz ist nicht zu unterschätzen: Im S*-Springen mit Stechen am Donnerstagnachmittag gehen unter anderem Ferdinand Kähn (RFV Oberkaufungen), Damian Brähler (RFV Herbstein), Huberta Vahle (RV Altenautal), Michael Most (RFV Guxhagen-Dörnhagen) und Kai Schrammel (RFV Schwalmpforte) aussichtsreich ins Rennen. Zumindest auf vordere Platzierungen spekulieren die heimischen Starter: Kordula Christea vom RFV Burgwald, im Vorjahr auf Lady Vicktora Fünfte, hat sich zwei Startplätze gesichert, auch die Bad Wildunger Daniel Erd und Lutz Ricken haben gemeldet.

Weitere Waldeck-Frankenberger, beispielsweise Katrin Förster und Mona Pech (RV Bad Wildungen), Richard Friedrich (RFV Sachsenhausen), Andreas Hocke (RFV Korbach) sowie Christoph und Wolfdietrich Rosenow (LRFV Arolsen) werden zwar voraussichtlich nicht im S*-Springen starten, dafür aber in anderen attraktiven Springprüfungen.

In Dressuren der Klassen A und L werden Saskia Neumann und Melanie Otto vom ausrichtetenen Verein an den Start gehen. Otto muss in diesem Jahr auf schwerere Prüfungen verzichten, da ihr Pferd Quick Point erkrankt ist. Für das „St. Georg Special“ am Donnerstagnachmittag haben hingegen unter anderem Jutta Freudenfeld-Waid (RV Bad Wildungen), Julia Göbel (RFV Korbach) und Andrea Heck (RFV Frankenberg) gemeldet. Insgesamt gibt es für diese Dressurprüfung der Klasse S* 52 Nennungen.

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