Handball-Testspiel:

„20 Fehlwürfe sind zu viel“ - Twistetal verliert 27:28 gegen HSG Baunatal

Twistetaler Linksaußen Luca Meier (Mitte), Jonas Kutzner (links, HSG Baunatal) Torwart Maximilian Suter
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Fallwurf: Der Twistetaler Linksaußen Luca Meier (Mitte) hat sich gegen Jonas Kutzner (links, HSG Baunatal) durchgesetzt und nimmt das Gehäuse von Torwart Maximilian Suter ins Visier.

„Insgesamt 20 Fehlwürfe waren einige zu viel“, sagte Trainer Steffen Fingerhut nach der 27:28 (13:12)-Niederlage im Test der Twistetaler Landesligahandballer gegen Ligakonkurrent HSG Baunatal.

Mühlhausen – Vor 70 Zuschauerin in der Mehrzweckhalle Mühlhausen war den Gästen Sekunden vor Schluss noch der Siegtreffer gelungen. „Ich bin zufrieden mit dem Spiel, hätte es aber gerne anders gestaltet. Positiv war, dass wir gegen einen starke Mannschaft aus Baunatal gut gespielt und uns behauptet haben. Wir sind gut in den Gegenstoß gekommen“, sagte Fingerhut.

Während Baunatals Coach Mike Fuhrig fünf Stammspieler fehlten, musste Steffen Fingerhut auf Nils Pohlmann, Joshua Sturm und Lennard Schmidt verzichten, Johannes Happe, Jannik Bitter und Luca Meier waren zudem angeschlagen in die Partie gegangen.

So setzten beide Trainer Spieler aus den zweiten Mannschaften ein. In einer Partie, bei der sich die Teams gegenseitig nach Fehlern bestraften, lagen die Gäste bis zum 5:4 (11.) vorn. Danach setzte sich Twistetal immer wieder mit zwei bis drei Toren ab.

Nach der Pause starteten die Gäste besser und lagen nach einem Treffer des aufdrehenden Tim Range in Unterzahl mit 18:16 in Führung (42.). Die Twistetaler drehten angeführt von Andre Krouhs und Torben Bender die Partie, 21:18, und lagen auch beim 26:23 (54.) noch in Front.

Danach kassierten sie aber vier Treffer in Folge, bevor Glenn Fait in doppelter Unterzahl ausglich, was aber nicht reichte. „Wegen der personellen Situation waren wir gezwungen, die Abwehr umzustellen, konnten so die 6:0-Formation testen. Wir haben viel probiert und die Jungs aus der Zweiten haben uns sehr gut geholfen. Alles in allem war das Spiel völlig okay, aber wir haben noch Luft nach oben“, bilanzierte Steffen Fingerhut.

„Ich bin ebenfalls zufrieden. Wir wollten bewusst noch einmal gegen ein Team spielen, das sehr körperbetont agiert. Trotz der geringen Trainingsbeteiligung wegen der vielen Verletzten haben wir gerade in der Schlussphase wegen des guten Fitnesszustandes die Begegnung noch drehen können“, sagte Fuhrig. (fs)

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