Fußball-Verbandsliga Nord

2:3-Niederlage: Korbacher Heimserie endet gegen Dörnberg

- Korbach. Erstmals nach rund 15 Monaten hat der TSV/FC Korbach in der Fußball-Verbandsliga Nord wieder eine Heimniederlage quittiert. Gegen den Abstiegskandidaten FSV Dörnberg unterlag die Mannschaft von Uli Schwalenstöcker am Samstag durch ein Tor in der Nachspielzeit mit 2:3 . Der Trainer sprach anschließend von einer „Hallwoeen-Feier auf der Hauer: Gruselig und schauerlich vom Anfang bis zum Ende."

Korbach war bis zur Pause total von der Rolle. Den nicht zu übersehenden Schwachpunkt bildete die linke Seite: Zwischen Andreas Becker in der Viererkette und Christoph Osterhold im Angriff war ein Riesenloch, das niemand aus dem Mittelfeld schloss. Die Dörnberger nutzten diese Leerstelle, nahezu jeder Angriff des FSV kam über diese Seite.

So hieß es ruckzuck 0:2 - wobei Schlussmann Backhaus, der erst unmittelbar vor dem Anpfiff seinen Einsatzauftrag an Stelle des indisponierten Karsten Stecker erhalten hatte, nicht wirklich gut aussah. Beim 0:1 durch Dauber (12. Spielminute) schlug der Ball über ihm ein, beim 0:2 eine Minute später ließ er eine Hereingabe von Dauber durch die Hände rutschen, Dietrich bedankte sich am langen Pfosten.

Immerhin reagierte Korbach, und gleich beim ersten gelungenen Angriff fiel der Anschlusstreffer. Hendrik Stuhldreher verwandelte die Flanke von Andreas Klassen (26.) zum 1:2. Typischer fürs Korbacher Spiel an diesem Nachmittag war jedoch eine andere Szene: Nachdem FSV-Keeper Kratz ein unnötiges Foul an Christoph Osterhold unterlaufen war und (der oft fehlerhaft pfeifende) Schiedsrichter Pondruff Strafstoß verhängt hatte, trat Osterhold selbst an – und jagte den Ball, überheblich fast aus dem Stand schießend, hoch übers Tor (36.).

In der Pause regaierte Schwalenstöcker und brachte Jan Vieweger für die linke Seite. Das Korbacher Spiel wurde jetzt besser und schon in der 52. Minute leitete Vieweger den Ausgleich ein. Seine Ecke köpfte Klassen zum 2:2 ein.

Danach vergaben die Korbacher etliche hervorragende Chancen, wobei sich Torhüter Kratz mit Glanzparaden hervortat. Die Dörnberger versteckten sich aber nie, versuchten immer mitzuspielen - und blieben bis in die Nachspielzeit hinein hellwach. Drei Minuten war schon man schon über die Seite, da fand Kratz mit seinem weiten Abschlag Dauber, der die Korbacher überlief und zum - sicher glücklichen - Siegtor fürs eine Farben einschoss.

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