„Lauf- und Gehchallenge“ von Urs Freitag in Bergheim

32 Sportler, 6000 Kilometer: Das Edertal bleibt trotz Corona in Bewegung

Ein Teil der fleißigen Teilnehmer der Lauf- und Gehchallenge des TV 08 Bergheim: (von links) Sarah Hökendorf und Yannic Eubel, Lana Sonnborn, Lotti Giese, Amelie Freitag und Urs Freitag.
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Ein Teil der fleißigen Teilnehmer der Lauf- und Gehchallenge im Edertal: (von links) Sarah Hökendorf und Yannic Eubel (Pump&Jump), Lana Sonnborn, Lotti Giese, Amelie Freitag und Urs Freitag.

Bergheim – Stillstand durch Corona – für passionierte Läufer und lauffreudige Kinder gilt das nicht unbedingt. 32 Edertaler waren jedenfalls seit 9. November fleißig in Bewegung.

Sie nahmen an der sechswöchigen Lauf- und Gehchallenge teil, die Urs Freitag vom TV 08 Bergheim organisiert hatte. Ziel: ordentlich Kilometer sammeln.

Die Lauf-AG der Grundschule Edertal sowie junge Athleten des TV Bergheim stellten das Gros der Teilnehmer. Auch etliche Eltern erklärten sich bereit, an der Challenge teilzunehmen. Zumal: Das Alter sollte überhaupt keine Rolle spielen.

Karl-Heinz Derx war mit 59 Jahren der älteste Sportler, die jüngsten – Jannik Rechberger und Max Kaiser – waren 8 bzw. 7 Jahre. Manche Familie erfasste das „Bewegungsfieber“ vollends; zum Beispiel die Familien Breinig aus Giflitz (Katja und Klaus mit ihren Kindern Hanna und Paul) und Familie Derx aus Wega (Roswitha, Karl-Heinz und Simon), die mit „alle Mann vertreten waren.

Ein Sprint als Bonusaufgabe

Die Aufgabenstellung war denkbar einfach: Die 32 Teilnehmer wurden in acht Gruppen aufgeteilt. Jeder musste seine absolvierten Kilometer dokumentieren und am Ende der Woche Urs Freitag zukommen lassen. Zusätzlich gab es jede Woche eine Bonusaufgabe (zum Beispiel ein 100-Meter-Lauf), die extra belohnt wurde.

Die Teilnehmer mit den meisten Kilometern haben jede Woche Punkte bekommen. Zum einen wurden die besten Gruppen und zum andern die besten Einzelleistungen gekürt.

Sarah Hökendorf und Yannic Eubel, die Eigentümer eines eines Fitnessstudios aus Bad Wildungen, setzten einen besonderen Reiz, indem sie verschiedene Preise auslobten. Zudem dürfen alle Teilnehmer einmalig gemeinsam an einem Jumping Kurs teilnehmen, sobald dies wieder möglich ist.

Urs Freitag: „Bewegung soll nicht zu kurz kommen“

„Die Leistungen waren natürlich sehr unterschiedlich und spielten auch nur bedingt eine Rolle. Ziel der Challenge war es vielmehr, dass auch in diesen schwierigen Zeiten die Bewegung nicht zu kurz kommt und die Leistungsstärke nur bedingt von Belang ist“, berichtete Urs Freitag. Dennoch seien die Leistungen teilweise von beachtlichem Niveau gewesen.

Die Gruppensieger Max Wiesemann, Roland Kaiser, Carlotta Giese und Amelie Freitag erreichten eine durchschnittliche Wochenleistung von 185 Kilometern. In der Einzelwertung hatte Lana Sonnborn am Ende die Nase vorn. Den zweiten Platz teilten sich Carlotta Giese und Amelie Freitag. Insgesamt schafften alle Teilnehmer zusammen 6048 Kilometer. (red)

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