Finalsieg vom Sechsmeter-Punkt gegen Lelbach/Rhena

Adorf/Vasbeck holt den Futsal-Titel

- Herzhausen (tor). Die SG Adorf/Vasbeck hat die FSG Ederbringhausen/Buchenberg als Kreismeister im Futsal abgelöst. DIe Willeke-Elf gewann das Finale gegen die SG Lelbach/Rhena nach Sechsmeterschießen.

Die Zuschauer in der Herzhäuser Schulsporthalle erlebten einen unterhaltsamen Nachmittag. Tolle Tricks, fein herausgespielte Kombinationen und nicht alltägliche Treffer machten die zweite Auflage der Futsal-Kreismeisterschaft zu einer vollauf gelungenen Veranstaltung – mit einem zweifelsohne verdienten Sieger: Die SG Adorf/Vasbeck, im Vorjahr noch nicht mit von der Partie, hatte in allen Matches die Nase vorn.

Zuvor hatten zehn Teams von Gruppen- bis A-Liga für mächtig Betrieb gesorgt. Die SG Edertal aus der Kreisliga A hatte dabei in der Gruppe A den erwartet schweren Stand. Titelverteidiger Buchenberg/Ederbringhausen, dessen Kreisoberliga-Klassenkameraden Ittertal/Marienhagen und Adorf/Vasbeck sowie die verstärkte Reservetruppe von Gruppenligist Goddelsheim/Münden erwiesen sich für die Calisir-Truppe als zu hohe Hürde. Punktlos schied sie ebenso wie die etwas enttäuschende Lichtenfelser Auswahl und die von Günter Eisenmann trainierte Mannschaft des Vorjahressiegers bereits in der Vorrunde aus.

Souverän dagegen die Topteams der KOL: Adorf/Vasbeck feierte vier Siege aus vier Spielen (16:5 Tore), die zweitplatzierten Ittertaler mussten sich nur den Diemelseern geschlagen geben. In der Gruppe B kristallisierten sich die Favoriten schwerer heraus. Am Ende holte sich der TSV Altenlotheim Platz zwei – der nominelle Favorit musste sich nur der SG Lelbach/Rhena geschlagen geben.

Und das hatte doch viele überrascht: Die Pfannkuche-Elf ging als A-Liga-Neunter vom Papier her als schwächstes Team ins Rennen, wurde seiner Rolle als „Geheimfavorit“ aber gerecht: Mit Cleverness, Effektivität und offenbar etwas mehr Regelkunde als die Konkurrenz verlor sie nicht ein einziges Mal und zog mit zehn von zwölf möglichen Zählern in die Vorschlussrunde ein.

Der bis dato sehr souveränen SG Adorf/Vasbeck bot der A-Ligist im Finale bärenstark Paroli und zwang den Kreisoberliga-Zweiten bis ins Sechsmeterschießen, wo Michi Jakob zum Mann des Tages wurde: Gleich viermal entschied der Keeper das Duell vom Punkt für sich und sicherte seinen Farben so den Titel. Trainer „Toni“ Willeke freute sich: „Wir haben für die Halle eine richtig gute Truppe zusammen; technisch stark und insgesamt auch dominierend.“ Willeke lobte aber auch den Gegner: „Lelbach/Rhena haben viele hier definitiv unterschätzt. Die haben richtig guten Fußball gezeigt und hätten den Titel auch verdient gehabt.“

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