Turnier in Frankenberg

Arolser Beachvolleyballerin Amelie Müller wird Dritte bei den „Hessischen“

Amelie Müller (links) und Malin Zahn (rechts) zeigen ihre Medaillen.
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Mit Medaille: Amelie Müller (links) und Malin Zahn (rechts) zeigen sich als Dritte der Hessenmeisterschaft U18.

Erfolgreicher Abschluss einer intensiven Woche: Amelie Müller erreicht bei den Hessenmeisterschaften das Podest.

Die Bad Arolser Volleyballerin in Diensten des TSV Frankenberg hat bei den hessischen U-18-Meisterschaften im Beachvolleyball am Sonntag mit ihrer Partnerin Malin Zahn (VGG Gelnhausen) Platz drei belegt. Beim Turnier der Altersklasse U17, das tags zuvor ebenfalls in Frankenberg ausgetragen wurde, hatte das Duo Platz fünf erreicht.

Müller/Zahn standen am Ende hochverdient auf dem Treppchen. In der Vorrunde der insgesamt 16 Teams der weiblichen Jugend ließen sie nichts anbrennen und landeten drei 2:0-Siege. Im Viertelfinale bot sich den Gruppensiegerinnen die Gelegenheit, Revanche für die knappe Vortagsniederlage gegen Julia Hergenröder vom VC Wiesbaden zu nehmen, die mit der neuen Partnerin Lea Katharina Braun antrat.

Der Auftakt ließ nichts Gutes erahnen. Knapp mit 16;14 ging der erste Satz an die Wiesbadenerinnen. Müller/Zahn kämpften sich zurück ins Spiel und schafften mit 15:9 den Satzausgleich. Im Entscheidungssatz sicherten die unerreichbaren Cuts von Malin und die platzierten Aufschläge von Amelie den verdienten 15:12-Sieg.

Endstation war das Halbfinale. Den Prokein-Schwestern aus Hünfeld unterlagen Müller/Zahn, die das vorherige Dreisatz-Spiel noch nicht ganz weggesteckt hatten, mit 10:15 und 12:15. Im „kleinen Finale“ rafften sie sich noch einmal zu einer Energieleistung gegen dei U-17-Dritten Johanna Rosmanith und Beele Wieczorek (1. VC Wiesbaden) auf. Kluge Angriffsvarianten brachten immer wieder Vorteile, mit 15:13, 15:10 den Erfolg und damit die Bronzemedaille.

Platz sieben für Rettberg/Seiler

Für die anderen heimischen U-18-Teams gab es nicht viel zu holen. Neunte wurden Aileen Rettberg und Diana Seiler vom VfL Bad Arolsen. Sie gewannen das entscheidende Spiel der Gruppe C gegen Paula Beaupain/Johanna Schakel (TSV Frankenberg) mit 2:0. Den Titel holten sich wie tags zuvor Pauline Bietau und Liv Dahmen vom 1. VC Wiesbaden mit 15:7 und 15:9 gegen Finja und Lara Prokein.

Überzeugende Neulinge: Diana Seiler (links) und Aileen Rettberg waren mit ihrem Abschneiden als Siebte im U-17-Turnier zufrieden.

Im Turnier der U17 hatten sich Amelie Müller und Malin Zahn, an Nummer eins gesetzt, mit jeweils 2:0 gegen das Arolser Duo Rettberg/Seiler sowie Hollmann/Scholl (ÜSC Wald-Michelbach) den Gruppensieg geholt. Im Viertelfinale scheiterten sie mit 12:15 im Tiebreak unglücklich gegen Julia Hergenröder und Katie Ruitenberg.

Ins abschließende Platzierungsspiel fanden Müller/Zahn nur schwer und gaben den ersten Satz gegen Lilly Bietau/Lilli Reithofer (1. VC Wiesbaden) knapp mit 15:17 ab. Dann hatten sie die Lücken beim Gegner ausgemacht, spielten diese präzise an und landeten nach 15:4 und 15:7 auf einem versöhnlichen fünften Platz.

Zweitbestes heimisches Team waren als Rangsiebte Aileen Rettberg und Diana Seiler. Die Arolserinnen spielten ihr erstes Beach-Turnier überhaupt und zeigten nach nur zwei Monaten Training im Sand ansprechende Leistungen. Nach der Niederlage gegen Müller/Zahn im Gruppenspiel erreichten sie mit 15:7, 15:12 über Hollmann/Scholl das Viertelfinale.

Gegen die Wiesbadenerinnen Rosmanith/Wieczorek hatte das VfL-Team dann keine Siegchance. Im abschließenden Platzierungsspiel unterlag es Martha Mengel und Line Otto (Biedenkopf-Wetter Volleys). ub

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