Squash: Bottendorfer mit deutschem Team im Halbfinale

André Haschker holt den entscheidenden Punkt

Amsterdam - Der Bottendorfer André Haschker ist mit dem Squash-Nationalteam erfolgreich in die Mannschafts-Europameisterschaften in Amsterdam gestartet. Am 1. Mai holten die Deutschen gegen Dänemark und Spanien einen Sieg und ein Remis, am Donnerstag machten sie trotz einer 1:3-Niederlage gegen Frankreich den Halbfinaleinzug perfekt - weil Haschker den wichtigen Punkt holte. "Das Halbfinale war das erklärte Ziel", sagte der Bottendorfer, der mit seinen bisherigen Partien sehr zufrieden war.

Am Donnerstag mussten die Deutschen gegen die favorisierten Franzosen unbedingt einen Punkt holen, um den Halbfinaleinzug aus eigener Kraft zu schaffen. Simon Rösner und Jens Schoor unterlagen zunächst gegen Grégory Gaultier und Thierry Lincou jeweils glatt mit 0:3, ehe Haschker gegen Grégoire Marche antrat. Und der Bottendorfer, der in der Bundesliga für Worms spielt, war in diesem Match etwas besser als sein Gegner: Mit 11:8, 13:11 und 11:9 feierte er einen 3:0-Erfolg und holte damit den wichtigen Punkt für sein Team. Dass Rudi Rohrmüller anschließend gegen Lucas Serme in drei Sätzen verlor, war unbedeutend.

Gegen Spanien hatten die Deutschen am Mittwochnachmittag auf einen Sieg gehofft, der die vorzeitige Qualifikation fürs Halbfinale bedeutet hätte. Rösner und Raphael Kandra verloren gegen Borja Golan und Alejandro Garbi Caro jeweils überraschend deutlich mit 0:3. Schoor und Haschker sicherten mit ebenso klaren 3:0-Siegen über Carlos Cornes und Aitor Zunzunegui aber zumindest das Remis.

Zuvor hatte die Mannschaft von Bundestrainer Oliver Pettke im ersten Gruppenspiel gegen Dänemark glatt mit 4:0 gewonnen. Wirklich souverän agierte aber nur Haschker, der Thomas Pilak mit 3:0 das Nachsehen gab. Der deutsche Meister Rösner, der nur mit viel Mühe Kristian Frost mit 3:2 niederrang, tat sich besonders schwer. Schoor und Kandra siegten gegen Morten Sörensen und Rasmus Nielsen jeweils in vier Sätzen.

Im Halbfinale treffen Haschker und Co. am Freitag um 12 Uhr auf England, das zu den Titelanwärtern gehört. Im zweiten Spiel erwartet Frankreich Schottland.

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