2. Frauenhandball-Bundesliga: Bad Wildungen und Celle trennen sich 29:29 (17:18)

Annika Busch rettet Punkt - Video

Baunatal - Mit ihrem Ausgleichstreffer zum 29:29 vier vor Sekunden vor Schluss rettete Bad Wildungens Rechtsaußen Annika Busch dem Spitzenreiter im Topspiel gegen den Zweiten SVG Celle mit ihrem sechsten Tor noch einen Punkt.

Vor 650 Zuschauern in der Rundsporthalle Baunatal hatte die HSG zwei Minuten und 21 Sekunden vor Schluss nach dem neunten Treffer der Cellerin Silvia Szücs noch mit 27:29 in Rückstand gelegen und schien in der ungewohnten Umgebung, wohin die Vipers wegen den deutschen Billard-Meisterschaften der Jugend in der Bad Wildunger Ense-Halle hatten ausweichen müssen, die erste Heimniederlage zu kassieren. Diese konnte die ebenso wie die Halblinke Laura Vasilescu sechsmal erfolgreiche Spielmacherin Sarah van Gulik, die zum 28:29 eine Minute vor Schluss traf, und Busch mit ihren Treffern noch abwenden. Die eigene 27:26-Führung, die Bad Wildungens mit sieben Toren beste Werferin Tessa Cocx erzielt hatte (54.), hatte die HSG zuvor aus der Hand gegeben.

Viermal, zuletzt beim 15:18 (29.), hatten die Vipers, die nie zu ihrem Spiel fanden, in der ersten Hälfte der zerfahrenen Begegnung sogar zurückgelegen und konnten sich ihrerseits nie eine Zwei-Tore-Führung erspielen. „Wir haben das Celler Spiel in der Abwehr zu wenig unterbrochen“, ärgerte sich HSG-Coach Karsten Moos, dessen Team SVG-Kreisläuferin Evelyn Schulz und Spielmacherin Nadine Smit je sechs Tore gestattete.

Bei einem Erfolg des Vierten Dortmund morgen beim Dritten Berlin wäre Tabellenführer Bad Wildungen selbst bei einem Sieg am Mittwoch im Nachholspiel gegen Schlusslicht Ober-Eschbach noch nicht aufgestiegen. Bei einem Remis der Borussia in Berlin würde den Vipers ein Sieg über Ober-Eschbach zum Aufstieg reichen und bei einer Niederlage des BVB sogar ein Punkt. (jh)

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