Regionalligateam holt am 2. Wettkampftag 10 von 14 Punkten

Bad Arolser Bogenschützen weiter im Titelrennen

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Probleme beim Einschießen, aber dann Punktegarant: Oliver Huber vom SV Arolsen.

Bad Arolsen. Das Bogenteam des SV Arolsen hat am zweiten Wettkampftag der Regionalliga West Recurvebogen den zweiten Tabellenplatz verteidigt.

10 von 14 möglichen Punkten holten die „All Blacks“ in Idstein und behalten damit – punktgleich mit Spitzenreiter Hamm – ihre gute Position im Titelkampf.

Dabei stand der Wettkampftag unter keinem guten Stern für die Residenzstädter. Grippegeschwächt reisten die Stammschützen Jan Heimbeck und Marc Siebert an. Außer Form war Ersatzmann Oliver Schwich. Und zu allem Überfluss hatte der letzte verbliebene Stammschütze Oliver Huber kurz vor Ende des Einschießen unerklärliche Rechtsschüsse. Keine einfache Aufgabe für die Teamleiterin Petra Heimbeck, unter diesen Bedingungen ein konkurrenzfähiges Team zu stellen.

Das erste Match gegen den HSC 08 Hamm zeigte gleich, das es kein einfacher Wettkampf werden würde. Annika Paul war Startschützin und erneut nervös, da überrascht von ihrem Einsatz. Doch ihr sowie Jan Heimbeck und Marc Siebert gelang schnell eine 4:0-Führung nach zwei Sätzen. Nach 57:57 und einem Satzverlust hieß es nur noch 5:3 für den SVA. 

Sollte wie am ersten Wettkampftag eine Führung aus der Hand gegeben werden? Nein, diesmal behielt das Trio die Nerven und gewann den entscheidenden Satz mit 56:54 Ringen und damit auch die so wichtigen ersten beiden Matchpunkte.

Huber hatte nun seinen Fehler behoben und kam für Paul ins Team zu Heimbeck und Siebert. Gleich legten die drei aufeinander eingespielten Routiniers gegen den SV Eberstadt mit einer 57er Passe los. Am Ende hieß es erneut 7:3 für Arolsen.

Das Match gegen die Bundesliga-Reserve des BSC Laufdorf ging mit 6:0 an die Residenzstädter. Erst im vierten Match stoppte der CFB Soest mit einem 6:2-Erfolg deren Siegesserie. Man merkte nun, das  die Kräfte bei Heimbeck und Siebert nachließen.

Auch Gastgeber mit Bundesliga-Schützen besiegt 

Nach der Pause kamen noch die drei Topteams des ersten Wettkampftages auf das Arolser Team zu. Das zeigte sich gut erholt und gewann gegen den bisherigen Tabellenführer RSG Düren mit 6:2 – trotz einer sechs von Heimbeck mit dem dritten Pfeil beim Stande von 4:2; nur 52 Ringe. Doch das Glück war dem Team zugetan: Die Dürener um Vize-Weltmeisterin Petra Nüssgen-Patz nahmen das Geschenk nicht an und schossen nur eine 51.

Die Gastgeber vom BSC Oberauroff II hatten ihre Mannschaft mit den Bundesligaschützen Julian Augenreich und Henning Reyer verstärkt, um Ihre Aufstiegsambitionen zu sichern. Aber gegen den SVA brachte das nichts. Glatt mit 6:2 behielten die Nordwaldecker die Oberhand.

Im letzten Match gegen den Tus Barop verließen aber die Arolser wieder die Kraft und auch das Glück. Barop konterte jede guten Passe des SV mit einer besseren; nicht einmal 58 Ringe zum Schluss reichten, um Satzpunkte zu bekommen. 0:6 ging das Match gegen die Dortmunder verloren.

Heimbeck: "Wir sind dabei"

Gleichwohl stand unterm Strich eine Top-Bilanz. „Diesmal hatten wir das Quäntchen Glück auf unserer Seite. Wir sind auf jeden Fall dabei, wenn es um die Topplätze geht“, ist sich Coach Petra Heimbeck sicher. Im Januar geht es weiter in Wetzlar, dann findet in der Arolser Großsporthalle am 2. Februar das Saisonfinale der dritten Liga statt. (r)

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