Auftaktpleite als Weckruf: SVA peilt Vizemeisterschaft an

Arolser Bogenteam verteidigt zweiten Platz in Regionalliga

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Diesmal der Treffsicherste im Bad Arolser Regionalliga-Team: Jan Heimbeck erzielte den stärksten Durchschnitt am dritten Wettkampftag.

Bad Arolsen. In der Regionalliga West Recurvebogen sorgt der SV Arolsen weiter für Furore. Am dritten Wettkampftag in Laufdorf bei Wetzlar schaffte es das Team von Coach Petra Heimbeck, den zweiten Tabellenplatz zu verteidigen.

In den vergangenen Jahren war der dritte Wettkampf stets der schwierigste, da in der Weihnachtszeit und zu Beginn des Jahres aufgrund geschlossener Hallen nur bedingt trainiert werden kann. Diese Saison ermöglichte es der Landkreis jedoch, die Halle in Arolsen zu nutzen – prompt wurde Nummer drei diesmal nicht zum „Angstwettkampf“.

In der Besetzung Oliver Huber, Jan Heimbeck und Marc Siebert startete des SV gegen Barop. Die mitgereisten Oliver Schwich und Susanne Häntsch wurden für den Auftritt mit der zweiten Mannschaft geschont, sodass Huber, Heimbeck und Siebert den kompletten Wettkampftag absolvierten.

Bundesliga-Absteiger besiegt

Die Dortmunder wuchsen im Match über sich hinaus und ließen dem Arolser Trio beim 6:2 mit 57,57,58 und einer 57er- Passe keine Chance. Die überraschende Eröffnungsniederlage war der Weckruf für die Residenzstädter. Im Match gegen Hamm begann der SV mit einer 58er-Serie und legte mit 53, 57 und 54 nach. Am Ende hieß es 6:2. Auch gegen den BSC Iserlohn gewann das Arolser Trio (7:3, ehe es vor der Pause mit dem 1:7 gegen Gastgeber Laufdorf noch einen Dämpfer gab.

Nach der Pause kam es zum Duell gegen den Bundesliga-Absteiger CFB Soest. Mit all ihrer Routine entschieden die Arolser erst im letzten Satz mit 54:53 das Match für sich und kassierten die zwei Punkte ein. Auch gegen den BSC Oberauroff um den Weltmeister Adolf Mohr musste der SVA über die volle Distanz gehen. Beim Stand von 4:4 begann Huber mit zwei Neunern. Heimbeck zog mit Zehn und Neun nach, und Siebert sicherte mit ebenfalls Zehn und Neun die 56er- Serie sowie die beiden Punkte gegen den ärgsten Verfolger.

Das letzte Match gegen den unangefochtenen Spitzenreiter Detmold Klüt war ebenfalls sehenswert. Detmold legte eine 60 vor und sicherte sich den ersten Satz. Arolsen konterte mit 59 im zweiten Satz und glich aus. Dann rächte es sich, dass der SV fast alle Matches über die volle Distanz ging. Die Konzentration verließ das Arolser Trio, das schnell mit 3:5 hinten lag. Auch im letzten Satz konnten die Arolser nicht mehr gegenhalten und gaben das Top-Match mit 3:7 ab.

Gleichwohl: Mit weiteren acht Punkten auf der Habenseite weist der SVA nun 27 Zähler auf und ist weiterhin Zweiter. Der Abstand zu Spitzenreiter Detmold beträgt bereits uneinholbare neun Punkte. Auf Rang 3, nur einen Zähler hinter Arolsen, lauert Verfolger Oberauroff. „Wir wollen den Vizemeistertitel erreichen“, gibt Petra Heimbeck das Ziel für den abschließenden vierten Wettkampftag am 3. Februar in Dortmund vor. (r)

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