Bad Wildungens Trainer Weiss hofft in Bensheim auf Revanche für Heimpleite

Als Außenseiter überraschen

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- Bad Wildungen (jh). Bei mindestens einem Remis im Spitzenspiel bei der HSG Bensheim/Auerbach hätte die HSG Bad Wildungen/Friedrichstein/Bergheim beste Chancen auch in der Abschlusstabelle vor den Südhessinnen zu stehen.

Die Geschehnisse nach der Bad Wildunger 24:33-Pleite am 20. November 2010 gegen Bensheim dürfte wohl keiner der Beteiligten vergessen. Mit seinem Rücktritt hatte Trainer Gernot Weiss damals auch wegen unterschiedlicher Auffassungen mit dem damaligen Führungsduo Katharina Merck und Markus Berchten nach der Niederlage kokettiert. Mittlerweile ist er froh diesen Schritt nicht vollzogen zu haben. Obwohl sein Team imposante 14:2-Punkte seit dem denkwürdigen Samstag geholt hat und sich nur in Metzingen geschlagen geben musste,, „sind wir in Bensheim mit Sicherheit Außenseiter“, sagt Weiss vor dem Spitzenspiel (Samstag, 19.30 Uhr, Weststadthalle Bensheim) beim Dritten.

Während die gastgebende HSG den besten Angriff der Liga stellt, reist die heimische HSG als Zweiter mit der besten Abwehr an und hat das beste Torverhältnis der Klasse aufzuweisen. Weil bei Bensheim nicht nur die erste Sieben „hohe Qualität hat, „sondern sie auch in der Breite gut aufgestellt und so schwer auszurechnen sind“, sieht der Gästecoach das beste Heimteam als Favorit an. Deshalb reiche es nicht aus, nur Spielmacherin Kim Naidzinavicius (Sieben Tore im Hinspiel), die nach der Saison zu Erstligist Leverkusen wechselt, und Kreisläuferin Antje Lauenroth (14!) auszuschalten, die Bad Wildungen im November fast im Alleingang auseinandernahmen, fügt Weiss an.

„An einem guten Tag können wir aber auch Bensheim packen“, sagt Weiss. Dabei muss er weiter auf Torfrau Danja Lerch verzichten. Nachdem die Spielführerin am Montag die Mandeln entfernt bekam, hofft Weiss, dass ihm die Blondine in den ab 27. April beginnenden Playoffs wieder zur Verfügung steht. In Bensheim kann der Coach wieder auf Rechtsaußen Annika Busch (nach Blinddarmoperation) und Rückraumspielerin Alexandrine Zinsou (Trauerfall) zurückgreifen, die zuletzt beim 35:29-Sieg in Riesa fehlten.

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