Reinicke: „Sind nicht chancenlos“

Bad Wildungen II gastiert bei Spitzenreiter Waldau

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Freie Bahn: Die Bad Wildunger Kreisläuferin Tabea Eigeland (links) hat beim 26:29 im Hinspiel die Waldauerinnen Franziska Kesper (Mitte) und Vanessa Schmalz versetzt.

„Wir fahren zum Tabellenführer. Aber auch da sind wir nicht chancenlos“, sagt Klaus Reinicke vor dem Spiel der HSG Bad Wildungen/Friedrichstein/Bergheim II in der Handball-Bezirksoberliga der Frauen am Sonntag (17.30 Uhr, Sporthalle Waldau) bei Spitzenreiter Tuspo Waldau.

Bad Wildungen. Eine Chance habe seine Mannschaft, die in Bestbesetzung anreist, zum Rückrundenauftakt aber nur, „wenn es uns, anders als letzte Woche gelingt, 60 Minuten das abzurufen, was wir können und nicht bloß 30 Minuten, wie bei der 26:33-Niederlage beim SVH Kassel“, fügt der Bad Wildunger Trainer an. 

„Waldau steht nicht einfach so da oben. Sie spielen eine gute Abwehr mit guten Torhütern dahinter und sind ausgeglichen besetzt und überall gefährlich im Angriff“, lobt Reinicke den Spitzenreiter. Dessen Ausgeglichenheit zeigt sich auch an der Verteilung ihrer Torschützinnen.

Abgezockter Gegner

Im mit 26:29 verloren gegangenen Hinspiel hatten die Bad Wildungerinnen dem Tabellenersten lange Paroli geboten und sich erst in der Schlussphase geschlagen geben müssen. „Im ersten Saisonspiel waren sie dazu auch noch ungeheuer abgezockt gegen uns. Wenn wir da eine Chance haben wollen, dürfen wir nicht viel liegen lassen. Dann muss die Chancenverwertung stimmen und unsere Abwehr funktionieren“, fordert Reinicke. (mas)

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